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Honda

Rufmord per Mail

In den USA kursiert eine E-Mail in der Honda und weitere nicht-amerikanische Autobauer verleumdet werden.

04.02.2002

In den USA kursiert eine E-Mail in der Honda und weitere nicht-amerikanische Autobauer verleumdet werden. Wie Honda mitteilte, werde in der Internet-Botschaft behauptet, dass der japanische Autokonzern keinerlei Spenden für die Opfer der Terroranschläge am 11. September letzten Jahres geleistet hätte. Der unbekannte Verfasser der E-Mail habe sich fälschlicherweise auf die "Headline News" des Nachrichtensenders CNN als Quelle bezogen, CNN erklärte jedoch bereits, nie eine solche Nachricht verbreitet zu haben.

Negative Presseberichte setzten Honda zu

Dies hinderte einige kleinere Zeitungen in Ohio und South Carolina jedoch nicht daran, entsprechende Berichte über das angeblich fehlende Engagement von Honda zu veröffentlichen. Der japanische Hersteller bat nun in einer Presseerklärung alle US-Medien darum, die in der E-Mail erhobenen Vorwürfe richtig zu stellen. Das Unternehmen lege großen Wert auf die Feststellung, bereits kurz nach den Attentaten geländegängige Fahrzeuge für die auf dem New Yorker Ground Zero eingesetzten Rettungskräfte zur Verfügung gestellt zu haben. Außerdem lieferte Honda Wasserpumpen, Generatoren und spendete 1,5 Millionen Dollar an verschiedene Fonds für Opfer und Hinterbliebene der Anschläge.

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