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Hummer H3

Der Nachwuchs-Hammer

Foto: GM 12 Bilder

Die Hummer-Familie wächst weiter: Mit dem neuen H3 hat der GM-Konzern am Mittwoch (27.10.) das jüngste und kleinste Mitglied der Offroad-Familie präsentiert. Aber trotz eines enormen Schrumpfprozesses, so richtig klein fällt selbst der H3 nicht aus.

27.10.2004

Zwar ist der Hummer H3 rund 43 Zentimeter kürzer, 15 Zentimeter flacher und 16,5 Zentimeter schmaler als sein großer Bruder H2, dennoch lassen rund 4,74 Meter, 1,89 Meter Höhe und 2,17 Meter Breite den optisch stark mit dem H2 verwandten kleinen Hummer aus dem Verkehrsgeschehen hervorstechen.

Hervorstechen soll der neue Geländewagen auch in anderen Bereichen. Sind die anderen Hummer-Familienmitglieder als Säufer verschrien, so soll der Neue mit nur 11,8 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Möglich macht dies ein neuentwickelter 3,5-Liter-Reihenfünfzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen und variabler Ventilsteuerung der 220 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 305 Nm bereitstellt. Zudem hat hummer das Gewicht des H3 gegenüber dem H2 um satte 750 Kilogramm auf knapp 2.132 Kilogramm reduziert.

Die Kraftübertragung auf alle vier 7,5x16 Zoll großen Räder mit Pneus der Dimension 265/75 wird wahlweise von einer Vierstufen-Automatik oder einem manuellen Fünfgang-Getriebe geleistet, das von einem elektronisch gesteuerten Allradantrieb mit Untersetzungsgetriebe unterstützt wird. Auf Wunsch ist zudem eine weitere Extrem-Untersetzung lieferbar, die den Hummer H3 auch über größere Hindernisse hinwegklettern lässt.

Der H3 kennt fast keine Hindernisse

Apropos Hindernisse: Der H3 soll problemlos 40 Zentimeter tiefe Wasserlöcher mit bis zu 30 Sachen durchfahren können, wer sich auf acht km/h beschränkt darf gar 61 Zentimeter tiefe Flußläufe durchqueren. Auch bis zu 40 Zentimeter hohe Stufen stellen für den US-Boy keine Probleme dar.

Möglich machen dies ein stabiler Leiterrahmen mit einem üppig dimensionierten Fahrwerk, ein Sperrdifferenzial an der von Blattfedern geführten hinteren Starrachse, eine elektronische Traktionskontrolle, vier Scheibenbremsen, ein stabiler Unterfahrschutz sowie eine elektronische Stabilitätskontrolle und ein vorderer Böschungswinkel von 40 und hinten von 37 Grad. Aber auch auf der Straße soll sich der H3 wesentlich komfortabler und fahrsicherer als seine Brüder geben.

Spartanischer Innenraum

Im Innenraum gibt sich der H3 weniger aufregend. Auch wenn sich auf der Optionsliste unter anderem Ledersitze, ein großes elektrisches Glasschiebedach und ein DVD-Navigationssystem finden, gibt sich das Interieur eher schlicht und sachlich - die Funktion bestimmt hier eben die Form. Vier Rundinstumente und ein Display informieren den Fahrer über das Nötigste. Der Rest der Bedienelemente wurde in der Mitte des Armaturenbretts konzentriert. Sportsitze halten die Frontpassagiere in Position, die Rückbank lässt sich zur Laderaumoptimierung geteilt umlegen.

Für die Sicherheit der Insassen auf allen drei Sitzreihen sorgen Front- und Windowairbags, ein Überschlagwarnsystem, eine Reifenluftdruckkontrolle. Zum Komfort tragen elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare Außenspiegel, ein automatisch abblendender Innenspiegel mit Kompass, ein Außenthermometer und drei 12-Volt-Steckdosen bei.

Zu den Händlern soll der neue H3 ab Frühjahr 2005 kommen, die Preise sollen bei rund 30.000 bis 35.000 Dollar liegen.

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