Die permanent von allen vier Rädern angetriebene Offroad-Studie verfügt über Sperrdifferentiale vorne und hinten sowie über abnehmbare Dachhälften über dem Fahrer- und Beifahrersitz. Der hintere Dachbereich kann ebenfalls abgenommen werden, was den HX innerhalb kürzester Zeit in ein vollwertiges Cabrio verwandeln soll.
Echte Offroadfans können sich auch über die abnehmbaren Türen und die einfach zu montierenden Kotflügelverbreiterungen freuen. Ansonsten halten bekannte Stilelemente wie runde Frontscheinwerfer in eckigen Gehäusen, kleine Überhänge und der charakteristische Kühlergrill Einzug in die Formgebung des HX. Im Innenraum kommen Leichtbaumaterialien, Aluminiumbeschichtungen und jede Menge technische Spielereien zum Zuge: neben Navi, Kamera und LCD-Screens auch Anschlüsse für Telefon, MP3-Player, i-Pods, i-Phones, die die herkömmliche Autoradio-Einheit im Fahrzeug ersetzen.
Um im Gelände nicht den Halt zu verlieren, montierten die GM-Entwickler 35-Zoll-Räder auf, ebenso wie Front-Stabilisatoren und speziell angefertigte Fox-Dämpfer für den Heavy-Duty-Einsatz. Dieser wird zusätzlich von einem kompletten Unterbodenschutz, einer Seilwinde und einem Werkzeug-Set inklusive Schaufel und Taschenlampe unterstützt.
Studie mit Flex-Fuel-V6
Als Antriebseinheit dient dem Conceptcar ein 3,6-Liter großer V6 Flex-Fuel Motor mit über 300 PS und 370 Nm Drehmoment, der auch alternativ mit Ethanol E85 betankt werden kann. Gekoppelt ist dieses GM-Aggregat mit einer Sechsgang-Automatik.
Als Design-Vorgabe für die Studenten nannten die GM-Verantwortlichen unter anderem den Wunsch nach einem "kleineren, jugendlichen Hummer". Die in Detroit vorgestellte HX-Studie soll daher einen ersten Vorgeschmack auf den für 2010 angekündigten Baby-Hummer H4 liefern. In welcher Form das Fahrzeug dann aber auf den Markt kommen soll, ist noch nicht klar.




