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Bis 2015 drei Millionen Hybrid- und E-Autos

Bosch Logo Foto: Bosch

Im Jahr 2015 werden weltweit voraussichtlich weit mehr als drei Millionen neuzugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge nach Expertenansicht Hybrid- und Elektrofahrzeuge sein.

01.08.2008

Dies seien mehr als drei Prozent der erwarteten rund 90 Millionen Neuzulassungen, sagte der Chef des Bosch-Bereichs Benzinsysteme, Rolf-Henning Scheider, am Freitag (1.8.) in Schwieberdingen (Baden-Württemberg). 350.000 dieser Fahrzeuge werden seinen Schätzungen zufolge reine Elektrofahrzeuge und sogenannte Plug-in-Hybride sein. Bei den klassischen Hybridfahrzeugen rechnet er 2015 mit mehr als drei Millionen Neuzulassungen.



Bei Hybridfahrzeugen werden Verbrennungs- und Elektromotor kombiniert. Beim klassischen Hybrid steht der Verbrennungsmotor im Vordergrund und wird vom Elektromotor unterstützt. Dagegen liegt beim Plug-in-Hybrid der Schwerpunkt auf dem Elektroantrieb. Die Batterie kann an der Steckdose geladen werden. In den nächsten 20 Jahren werde zwar der Verbrennungsmotor weiter der dominierende Antrieb sein, sagte Scheider. Langfristiges Ziel sei aber das rein elektrische Fahren.

Elektrofahrzeuge seien vor allem für größere Städte und Ballungszentren geeignet. Mittelfristig solle erreicht werden, dass die Fahrzeuge 100 bis 200 Kilometer zurücklegen können, bis sie nachgeladen werden müssen. Bei längeren Distanzen werden Scheiders Einschätzung zufolge kontinuierlich weiterentwickelte Diesel- und Benzinmotoren noch für lange Zeit Bestand haben.

Ziel in den nächsten Jahren sei, die Batterietechnik zu verbessern, sagte Scheider. Lithium-Ionen-Batterien seien die "Schlüsseltechnologie für die Elektrifizierung des Antriebs von Kraftfahrzeugen". Diese will Bosch künftig zusammen mit dem Elektronikhersteller Samsung SDI in einem Gemeinschaftsunternehmen entwickeln, bauen und vertreiben. Von 2010 an sollen Batteriezellen und ein Jahr später Batteriesysteme für Autos gefertigt werden.

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