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Hybridauto

Opel Twin von 1992

Foto: Museum Autovision 6 Bilder

In der Abteilung Hybridtechnologie und –Fahrzeuge im Museum Autovision in Altlußheim bei Hockenheim ist jetzt der Opel Twin zu besichtigen. Der Clou des 1992 vorgestellten Konzepts: austauschbare Antriebsmodule

09.09.2008 Kai Klauder Powered by

Ja nach Einsatzzweck wollten die Entwickler den Käufer der Zukunft entscheiden lassen, ob ein elektrisch angetriebenes Modul zum Einsatz kommt oder ein Modul mit einem Dreizylinder-Benzinmotor.

Die Elektro-Variante wird von zwei je 14 PS starken Radnabenmotoren auf bis zu 120 km/h beschleunigt. Die Batteriekapazität von 29 kWh reicht für etwa 200 Kilometer Wegstrecke – ideal für Stadt- und Berufsverkehr. Für den Langstreckeneinsatz ist das Benzinmotor-Modul gedacht. Der Motor leistet 34 PS und hat mit einem 20 Liter kleinen Tank und einem Verbrauch von nur 3,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer eine Reichweite von knapp 600 Kilometern. Als Höchstgeschwindigkeit werden rund 140 km/h angegeben.

Das jeweilige Antriebsmodul, bestehend aus Motor- und Getriebeblock, Hinterachse und Tank beziehungsweise Batterien wird im Heck des Fahrzeugs eingeklinkt und kann schnell ausgewechselt werden. Die Sandwichbauweise bietet raumökonomische und sicherheitsspezifische Vorteile.

Innovatives Innenraumkonzept

Auch im Innenraumdesign geht Opel 1992 mit dem Twin neue Wege. Der Fahrer sitzt mittig und ist damit im Falle eines Unfalls am besten geschützt. Bei Bedarf können drei weitere Passagiere auf der Rücksitzbank Platz nehmen. Zudem spart sich der Hersteller durch ein solches Konzept die Entwicklung und Herstellung von Links- und Rechtslenkerversionen.

Der Opel Twin ist ab sofort bis März 2009 im Museum Autovision in der Ausstellung der Hybridfahrzeuge zu sehen.

Museum AUTOVISION
Hauptstraße 154
68804 Altlussheim
http://www.museum-autovision.de

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