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Mehr als 1.000 km/h im Hyperloop

Tesla-Boss schickt uns in die V-Max-Röhre

Hyperloop Foto: Tesla 10 Bilder

Elon Musk ist immer für eine irre Idee gut. Der Tesla-Gründer hat mit dem Hyperloop-System seine Vision vom zukünftigen Reisen zwischen Metropolen vorgestellt.

13.08.2013 Holger Wittich

In Kapseln sollen bis zu 28 Passagiere in einem Tunnelsystem auf Stelzen mit fast  Schallgeschwindigkeit transportiert werden. So könnte das Röhrensystem zunächst auf gefederten Stelzen der Autobahn I-5 zwischen Los Angeles und San Francisco folgen und Passagiere über die knapp 600 Kilometer lange Strecke in etwas mehr als 30 Minuten befördern. Bereits 2023 könnte sich der Tesla-Boss dieses System serienreif vorstellen, die Kosten legt er mit rund 6 Milliarden Dollar an.

Hyperloop-Fahrt soll 20 US-Dollar kosten

Die Passagiere werden in 1,1 Meter hohen und 1,35 Meter breiten Kapseln mit Flügeltüren platziert. Im Innenraum werden via Display Landschaftsbilder projiziert, jeder Fahrgast verfügt über ein eigenes Entertainmentsystem. Die Fahrt zwischen den beiden Metropolen soll rund 20 Dollar kosten. Alle 2 Minuten, so Musk, werde eine weitere Kapsel in Richtig L.A. oder San Fransisco starten. In Spitzenzeiten sei sogar eine Frequenz von 30 Sekunden denkbar. Beim 2-Minuten-Turnus könnte Hyperloop durchschnittlich 7,4 Millionen Passagiere im Jahr befördern.

Hyperloop auch für den Autotransport

Das System sei besonders geeignet für die Verbindungen zwischen Metropolen, die bis zu 1.500 Kilometer auseinander liegen. Technisch will Elon Musk ein Niederdrucksystem in den Röhren aufbauen. Ein Hochdrucksystem berge die Gefahr der hohen Reibung der Kapseln, eine Magentschwebebahn im Vakuum die Gefahr von Lecks in der Tunnelwand. Bei dem Musk-System sollen Ventilatoren an der Vorderseite der Kapseln die Luft an die Rückseite ableiten.

Darüber hinaus wird ein Luftposter erzeugt auf denen die Passagierkapseln gleite. Die Ventilatoren werden von einer Batterie in der Kapsel gespeist. Alle 100 Kilometer sollen zudem Tesla-Motoren am Tunnel die Kabinen beschleunigen. Ihre Energie erhalten sie über Solarpanele auf dem Röhrensystem. Neben der reinen Personenbeförderung kann sich der Tesla-Boss auch eine größere Transportkapsel für bis zu drei Autos vorstellen. 

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