Hyundai auf der IAA 2009: Premiere von ix35 und Santa Fe

Hyundai ix35

Update ++ Hyundai präsentiert auf der IAA 2009 im Herbst unter anderen den Nachfolger des Hyundai Tucson. Auch bei diesem Modellwechsel wird Hyundai die althergebrachte Modell-Bezeichnung ändern.

Aus Hyundai Tucson wird zur IAA 2009 der Hyundai ix35. Bereits auf dem Genfer Auto Salon hatte Hyundai den ix35 bereits als Concept-Car HED-6 gezeigt, auf der IAA ist die Serienversion des Hyundai ix35 dann Mitte September zu sehen.

Hyundai ix35 mit Start-Stopp-Automatik zur IAA 2009

Die IAA-Besucher werden dann den Hyundai ix35 mit der neuen von Kia und Hyundai entwickelten Start-Stopp-Automatik zu sehen bekommen. Als Antrieb dient dem Hyundai ix35 ein 1,6-Liter-Benziner mit 175 PS sowie ein neuer Diesel mit 184 PS und 400 Nm Drehmoment. 

Hyundai Santa Fe-Facelift: Premiere auf der IAA

Als weitere Neuheit präsentiert Hyundai auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (IAA) das Facelift des Hyundai Santa Fe.

Im Gegensatz zu neu eingeführten Modellen wird der Hyundai Santa Fe jedoch seinen Namen behalten dürfen und zur IAA nicht in Hyundai iX45 umgetauft. Der Hyundai Santa Fe erhält mit der IAA-Premiere zwei neue Diesel, einen 2,0-Liter sowie einen 2,2-Liter-Diesel mit Doppelturboaufladung.

Weitere Hyundai-Premieren auf der IAA 2009


Als Weltpremiere haben die Koreaner das Hybrid-Auto ix-Metro mit im Gepäck, ein kompakter Stadtflitzer, der weniger als 80 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren soll. Der ix Metro, ein kleines Crossover, bedient sich eines konventionellen Antriebs. Doch auch dabei beschreitet der Konzern Neuland, den es handelt sich um einen Dreizylinder-Turbo-Benziner, der aus einem Liter Hubraum 125 PS entwickelt. Für die Kraftübertragung ist ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe zuständig. Neben dem unkonventionellen Design überrascht der ix Metro mit hinteren Schiebetüren, die einen besonders komfortablen Einstieg ermöglichen sollen. Unternehmensintern werden dem ix Metro durchaus Chancen auf eine Serienproduktion eingeräumt. Schließlich will sich der Konzern dauerhaft unter den vier größten Autoherstellern der Welt etablieren.

Elektro-Version des Hyundai i10 soll bereits 2010 an den Start gehen

Als weitere Weltpremiere zeigen die Koreaner die Elektro-Version des Kleinwagens Hyundai i10. Angetrieben wird dieses Öko-Modell von einem 49 kW-starken Elektromotor. Als Energiespeicher dient eine 16 kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Als Reichweite werden 100 Meilen (rund 160 Kilometer) und eine Spitzengeschwindigkeit von 80 mph (knapp 130 km/h) angegeben. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose soll das Elektroauto innerhalb von nur 15 Minuten auf 85 Prozent aufgeladen werden können, innerhalb von fünf Stunden steht die volle Batterieladung zur Verfügung. Ende 2010 wird eine Kleinserie des Fahrzeugs aufgelegt, die weltweit in Großstädten unter realen Bedingungen getestet wird.

Europapremieren für Hyundai Elantra LPI und Blue Will Plug-In Hybrid

Zum ersten Mal in Europa zu sehen sein werden zwei weitere Blue Drive-Öko-Modelle, die schon auf der Seoul Motor Show als Weltpremieren präsentiert wurden. Zum einen zeigen die Koreaner den Hyundai Elantra LPI Hybrid mit einem CO2-Ausstoß von 94g/km, zum anderen feiert der Blue Will in Frankfurt seine Europapremiere. Nach Hyundai-Angaben ist der Elektromotor im Elantra LPI HEV mit einem Flüssiggasantrieb kombiniert und trägt als Energiespeicher eine Lithium-Ionen-Polymer-Batterie (LiPoly). Der Blue Will ist der erste Plug-In-Hybrid von Hyundai. Der Antriebsstrang besteht aus einem 1,6-Liter-Benziner mit 152 PS und einem 100 kw starken E-Motor, die zusammen oder getrennt per CVT-Getriebe ihre Leistung an die Vorderräder schicken. Die Lithium-Ionen-Polymer-Akkus sind platzsparend unter dem Kofferraumboden verbaut. Während die futuristische, 4,30 Meter lange Hülle als Ideen-Geber für das Design fungiert, wird der Antrieb in der nächsten Sonata-Generation in Serie gehen.

Hyundai Genesis Coupé ab Ende 2010 in Europa

Das Hyundai Genesis Coupé soll ab Ende kommenden Jahres auch bei den deutschen Händlern stehen. "Das Coupé macht den Anfang, derzeit überprüfen wir noch, ob wir auch die Genesis Limousine nach Europa importieren", sagt Werner Frey, Hyundai-Deutschlandchef im Gespräch mit auto motor und sport. Während das hinterradangetriebene Coupé in den USA vorrangig mit einem 3,8 Liter-V6 verkauft wird, soll in Europa der aufgeladenen Vierzylinder-Benziner mit 210 PS, der serienmäßig an ein Sechsganggetriebe gekoppelt ist, das Volumenmodell sein. Derzeit wird das Fahrwerk auf den europäischen Kundengeschmack abgestimmt.

Eine Spritspar-Version des Hyundai i30, der i30 1.6 CRDi mit einem CO2-Ausstoß von 113 g/km, rundet den IAA-Auftritt der Koreaner in diesem Jahr ab.

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Ralf Bücheler / Jens Dralle

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