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Hyundai

Bonus-Streit beendet

Foto: ams

Beim südkoreanischen Autobauer Hyundai haben Management und Gewerkschaft einen wochenlangen Streit um die volle Auszahlung des Jahresendbonus beigelegt. Das teilte am Mittwoch (17.1.) ein Unternehmenssprecher in Seoul mit.

17.01.2007

Die Betriebsgewerkschaft beschloss, die Protestaktionen zur Durchsetzung ihrer Forderungen nicht fortzusetzen. Das Unternehmen erklärte sich zur Zahlung eines Zuschlags von 50 Prozent eines Monatslohns unter der Bedingung bereit, dass das Produktionsziel erreicht und die Verluste durch die Arbeitsniederlegungen im vergangenen Jahr wettgemacht werden.

Der Streit hatte sich an der Entscheidung der Unternehmensführung entzündet, den Zuschlag zum Ende des Jahres 2006 wegen des verfehlten Produktionsziels von 150 auf 100 Prozent zu kürzen. Der Beschluss zur Kürzung des Bonus stand nach Angaben Hyundais im Einklang mit einer Vereinbarung mit der Gewerkschaft. Diese hatte der Unternehmensführung vorgeworfen, einseitig gehandelt zu haben. Am Montag hatte es deswegen erste Warnstreiks gegeben.

Der Firmensprecher betonte, dass Hyundai eine Klage gegen die Gewerkschaft und 26 Funktionäre auf eine Milliarde Won (knapp 824.000 Euro) Schadenersatz wegen ihrer Weigerung, Überstunden zu genehmigen, nicht zurückziehen werde.

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