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Hyundai

Fahrplan für die nahe Zukunft

Hyundai plant Änderungen an seinem Geländewagen-Programm. So sei neben der Premiere des Tucson im Herbst ein gründliches Facelift für den Santa Fe vorgesehen, um das Modell aufzuwerten.

12.07.2004

Mit dem für 2006 geplanten Modellwechsel werde der Santa Fe dann noch einmal mindestens 20 Zentimeter länger. Ebenfalls eine Modellpflege erhalten soll im Herbst die dritte Geländewagen-Baureihe Terracan. Mit dem Modell will der Hersteller weiterhin die klassische Offroad-Kundschaft bedienen, während Tucson und Santa Fe eher als wuchtige Freizeit-Kombis mit Allradantrieb und erhöhter Sitzposition angepriesen werden.

Neues Top-Modell für Europa

Das Unternehmen will außerdem mit seinen Pkw-Modellen eine Klasse aufrücken. So soll der zum Jahreswechsel erwartete Nachfolger des Sonata deutlich größer werden und mit mehr Leistung und Komfort künftig in der Mittelklasse starten. Im Gegenzug werde das bisherige Top-Modell XG beim nächsten Generationswechsel in etwa zwei Jahren ebenfalls gestreckt und aufgewertet.

Darüber hinaus ist nach Herstellerangaben auch eine Oberklasse-Limousine für Europa angedacht. Im Fokus steht dabei die Fünf-Meter-Limousine "Centennial", die in Korea Ende 2005 in den nächsten Modellzyklus geht. Bislang wird der Wagen mit 3,5 Liter großem V6-Motor oder 4,5-Liter-V8 und Benzindirekteinspritzung nur in Asien verkauft. Mittelfristig könne er jedoch auch das europäische Portfolio ergänzen.

Rußfilter ist fertig

Zudem könnte Hyundai nach eigenen Angaben in Kürze einen eigenen Partikelfilter für Dieselfahrzeuge anbieten. Ein Partikelfilter für alle Modelle mit Dieselmotor liege fertig entwickelt in der Schublade, sagte Eberhard Niering, Technik-Chef von Hyundai in Neckarsulm. Auf den Markt kommen werde das System allerdings erst bei entsprechender Nachfrage. "Damit ist nicht zu rechnen, so lange es über Euro 4 hinaus keine steuerliche Förderung für den Filter gibt." Ohne Bonus vom Staat sei in den von Hyundai bedienten Segmenten kaum ein Kunde bereit, einen Aufpreis von etwa 500 Euro für den Filter zu bezahlen, sagte Niering.

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