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Hyundai

Gericht verbietet Volkswagen-Werbung

Hyundai darf vorerst nicht mehr mit der Parole werben: "Es gibt wieder richtige Volkswagen." Der VW-Konzern setze vor dem Berliner Landgericht gegen den Werbespruch des Konkurrenzen eine einstweilige Verfügung durch, sagte ein VW-Sprecher am Mittwoch (12.11.).

12.11.2003

Am vergangenen Wochenende hatte der Importeur mit Sitz in Neckarsulm in Postwurfsendungen, einer Zeitung und vor allem im Fernsehen zahlreiche Werbespots mit dem Motto geschaltet. (Az: 103 o 188/03)

Eine Hyundai-Sprecherin sagte, die Entscheidung habe zunächst keine Folgen, denn die Kampagne sei ohnehin nur für das vergangene Wochenende geplant gewesen. Das Unternehmen habe auch damit gerechnet, dass der Wolfsburger Konzern gegen die Werbung vorgehen werde. Hyundai verfüge als Importeur nur über einen geringen Werbeetat und versuche, größtmögliche Aufmerksamkeit zu erlangen.

Der VW-Sprecher bezeichnete es als "frech und unverfroren, wenn bewusster Rechtsbruch begangen wird". VW argumentierte in dem Eilverfahren, die Werbung des Konkurrenten sei Ruf schädigend. "Volkswagen" sei als Wortmarke sei den fünfziger Jahren geschützt und genieße einen extrem hohen Bekanntheitsgrad. Die Werbung schädige dem Image von VW, weil sie den Schluss nahe lege, VW stelle selbst keine richtigen Volkswagen mehr her. Hyundai verstoße gleich mehrfach gegen Markenrecht. Verbraucher könnten bei der Werbung glauben, VW stehe dahinter. Es könne außerdem der Eindruck erweckt werden, VW und Hyundai gehörten zu einem Konzern.

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