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Hyundai H350

Korea-Transporter auch als Bus

Hyundai H350 Transporter Foto: Hyundai 7 Bilder

Seit 2015 ist Hyundai mit dem Transporter H350 auf dem europäischen Markt. Jetzt haben die Koreaner die Bus-Variante nachgeschoben.

19.08.2016 Uli Baumann

Mit dem H350 hat der koreanische Autobauer Hyundai seine neue Transportergeneration auch in Europa am Start. Premiere feierte der H350 schon auf der Nutzfahrzeug-IAA 2015 in Hannover. Jetzt erweitert Hyundai die Baureihe des H350 um zwei komfortorientierte Busversionen mit 14 Sitzplätzen, die auf der Version mit langem Radstand und dem 170-PS-Diesel basieren. In der Basisvariante verzichtet der H350 auf die seitliche Schiebetür und den Beifahrersitz. Die zweite Version tritt mit Beifahrersitz an, der Zustieg erfolgt über eine Schiebetür auf der rechten Fahrzeugseite.

Zur Erinnerung hier nochmal die Basisdaten des Hyundai-Transporters. Der Hyundai H350 kommt mit einer flexiblen Plattform, die die Karosserievarianten Kastenwagen, Fahrgestell und Bus unterstützt. Der Kasten ist in den Längen 5,50 und 6,20 Meter bei gleichem Radstand lieferbar. Die Nutzlast des H350 soll bis zu 1,5 Tonnen betragen, die Anhängelast bis zu 2,5 Tonnen. Das maximale Ladevolumen wird mit 12,9 Kubikmeter angegeben. In der Fahrerkabine sind wahlweise zwei oder drei Sitze verfügbar.

Beim Design ordnet sich der in Europa entwickelte Hyundai H350 irgendwo zwischen dem Ford Transit und dem Duo Mercedes Sprinter/VW Crafter ein.

In Anlehnung an die Pkw-Modelle von Hyundai verfügt der H350 über einen in den vorderen Stoßfänger integrierten Hexagonal-Kühlergrill. Das LED-Tagfahrlicht zieht sich um die Front des neuen Fahrzeugs. Seitenschutzleisten laufen über die gesamte Seitenflanke des H350 nach hinten. Eine Schiebetüre ist in die rechte Fahrzeugseite integriert.

Angetrieben wird der H350 von einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel, der in den Leistungsstufen 150 PS und 373 Nm und 170 PS und 422 Nm angeboten wird. Kombiniert wird dieser mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Angetrieben wird die Hinterachse. Vorn verfügt der H350 über Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, hinten über Einblatt-Parabelfedern aus Kompositwerkstoff. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für beide Varianten 173 km/h.

Gefertigt werden wird der neue Hyundai H350 beim langjährigen Hyundai-Nutzfahrzeugpartner Karsan in der Türkei.

Die Preise für den in den zwei Ausstattungsvarianten Eco und Profi angebotenen H350 Cargo beginnt bei 30.980 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin enthalten ist eine dreijährige Neuwagengarantie, die ohne Kilometer-Begrenzung gilt. Die Fahrgestell Variante, die als Basis für Koffer- oder Wohnmobilaufbauten dient, beginnt bei 28.440 Euro netto. Die Bus-Version mit insgesamt 14 Sitzplätzen und langem Radstand kostet ab ab 42.800 Euro netto.

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