Hyundai i-Flow auf dem Autosalon Genf 2010: Futuristisch gestylter Sonata-Nachfolger

Hyundai i-Flow

Der koreanische Autobauer Hyundai zeigt auf dem Autosalon in Genf mit dem Conceptcar i-Flow den kommenden Hyundai Sonata. Das neue Mittelklassemodell startet 2011 zunächst als Kombi und später als Limousine.

Vorbei sind die Zeiten in den koreanische Limousinen ausschließlich Barock trugen. Hyundai setzt beim Nachfolger des Sonata ganz auf eine futuristische Formensprache. Gezeigt wird das Hyundai i-Flow getaufte Showcar auf dem Genfer Autosalon.
Die Form des i-Flow folgt der Aerodynamik Der Hyundai i-Flow mit dem Zusatznamen HED-7 als Hinweis auf die Gestaltung im europäischen Designzentrum beinahe als Fließehecklimousine an. Mit einer Länge von 4,78 Meter, einer Breite von 1,85 Meter und einer Höhe von 1,42 Meter positioniert sich der i-Flow im D-Segment. Die Gestaltung der i-Flow-Karosse folgt in weiten Bereichen aerodynamischen Vorgaben. Der Frontspoiler agiert adaptiv, die Seitenschwellerverkleidungen sollen beruhigend auf die vorbeiströmende Luft wirken. Das i-Flow-Gesicht orientiert sich, wie auch die Seitenlinie mit der markanten Sicke, am Design des Kompakt-SUVs Hyundai iX35. Bei den Lichtelementen setzt Hyundai, wie auch schon viele Wettbewerber, ganz auf LED-Technik. Prägnant ist auch das Glasdach, das sich nahtlos zwischen Front- und Heckscheibe spannt. Integrierte Solarmodule sollen die Energiebilanz des i-Flow verbessern und spenden Energie für ein automatisches Beschattungssystem. Bionische Elemente dominieren den Innenraum des Hyundai i-Flow, der bei einem Radstand von 2,80 Meter üppig ausfällt. Neuartige Materialien von Entwicklungspartner BASF helfen dabei Bauraum und Gewicht zu sparen. Die Sitze kommen dabei teiltransparent und mit einer der Beanspruchung angepassten Struktur. Ein zentraler Bildschirm, der auf Berührung und Gesten reagiert, bündelt eine Vielzahl von Bedienelementen. Umlaufende Lichtelemente sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung bim Innenraum. Bi-Turbo-Diesel-Hybrid-Antrieb

Zukunftstechnik arbeitet auch unter der Motorhaube des Hyundai i-Flow. Hier wurde eine doppelt aufgeladener 1,7-Liter-Diesel mit einem Elektromotor gekoppelt. In Verbindung mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe soll der Hyundai i-Flow so auf einen Durchschnittsverbrauch von 3,0 Liter (85 g/km CO2) kommen. Gespeist wird der E-Motor von einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie.
Weitere verbrauchssenkende Maßnahmen sind eine vollständige Kapselung des Motors zur Speicherung der Restwärme, ein thermoelektrischer Generator zur Nutzung der Abwärme, diverse Solarzellen. Zudem sollen infrarot-reflektierende Pigmente in den Innenraumoberflächen eine unerwünschte Aufheizung reduzieren.
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Uli Baumann

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