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Hyundai

Keine Laster mit Mercedes

Die geplante Allianz von Daimler-Chrysler mit dem südkoreanischen Autokonzern Hyundai Motors über ein Gemeinschaftsunternehmen zum Bau von Nutzfahrzeugen steht nach einem Medien-Bericht vor dem Scheitern.

15.04.2004

Wie die "WirtschaftsWoche" aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll bis Ende April über den endgültigen Abbruch der Gespräche entschieden werden. Vor allem der profitable Hyundai-Konzern lehnt die enge Zusammenarbeit mit Daimler-Chrysler inzwischen ab und fürchtet nach dem Vorbild Mitsubishi einen zu großen Einfluss des Stuttgarter Konzerns.

Ein Sprecher des Stuttgarter Autokonzerns sagte dazu lediglich, man sei weiterhin in Gesprächen mit Hyundai. Zudem hieß es, dass eine strategische Notwendigkeit für eine Allianz im Lkw-Bereich mit Hyundai nicht mehr so groß sei. Die Stuttgarter halten an Hyundai eine Finanzbeteiligung von etwas über zehn Prozent.

Hyundai wolle "auf keinen Fall nur ein weiterer Bestandteil der fragilen Welt-AG von Herrn Schrempp sein, sondern aus eigener Kraft an die Spitze aufsteigen", sagte Kim Yong-Duk, Vize-Präsident von KEB Commerz Investment Trust Management in Seoul, dem Magazin. Auch die geplante deutsch-koreanische Partnerschaft zum Bau von Motoren für Nutzfahrzeuge soll den Informationen zufolge nicht mehr realisiert werden. Allerdings halten beide Unternehmen am Bau eines Motors für Personenwagen fest, der dieses Jahr in Serie gehen und in Modellen von Hyundai, Mitsubishi und Chrysler eingesetzt werden soll.

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