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Neuer Hyundai Kona (2018)

Alle Daten und Infos zum Kleinwagen-SUV

Hyundai Kona Foto: Natalie Diedrichs 44 Bilder

Der koreanische Autobauer Hyundai rundet sein SUV-Angebot nach unten ab. Als neues Modell kommt der Hyundai Kona, der das Segment der City-SUV beackern soll. Wir durften schon im neuen SUV Platz nehmen.

13.06.2017 Natalie Diedrichs 8 Kommentare Powered by

Hyundai möchte bereits 2021 der führende asiatische Autobauer in Europa werden und pflegt entsprechend dieser Ambitionen sein Modellportfolio nach. SUV boomen und derzeit partizipieren die Koreaner am Trend mit dem Modellen Grand Santa Fe, Santa Fe und Tucson.

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Hyundai Kona Sitzprobe

So flippig, wie der Kona von außen wirkt, so zurückhaltend gestaltet sich der Innenraum: Dieser ist überwiegend in schwarz gehalten und sehr konventionell strukturiert. So verschmelzen die digitalen Anzeigen hinter dem Lenkrad nicht zu einem großen Virtual Cockpit, sondern bilden standardmäßig Geschwindigkeits-, Drehzahlmesser sowie Tankanzeige und Bordcomputer ab.

Hyundai KonaFoto: Natalie Diedrichs
Der Kona ist im Innenraum aufgeräumt, ja schon fast ein wenig langweilig, gemessen an dem extrovertierten Exterieur.

Der optional erhältliche Acht-Zoll-Touchscreen ist dem Armaturenbrett aufgesetzt, sodass der Fahrer in gut im Blick hat, der Blickwinkel aber auch nicht zu sehr eingeschränkt wird.

Die optionalen schwarzen Ledersitze sind bequem, spenden aber wenig Seitenhalt, das Lenkrad liegt dank genopptem Leder gut in der Hand. Wer etwas mehr Farbe im Interieur haben möchte, kann sich den Kona gegen Aufpreis mit Zierleisten und -nähten in Rot, Limone oder Orange bestellen. Nettes Detail: Auch die Gurte werden dann in der entsprechenden Farbe geliefert.

Die Mittelkonsole bietet clevere Ablageflächen für Hausschlüssel, Smartphone und Co. – das lässt sich natürlich auch gut auf der Induktiven Ladefläche ablegen, sofern sie mitbeordert wurde.

Hyundai KonaFoto: Natalie Diedrichs
Die Rücksitzbank lässt sich 1/3 zu 2/3 teilen.

Über dem Rückspiegel gibt es ein Fach für die Sonnenbrille, die Vordersitze haben auf der Rückseite praktische Netze für weiteren Stauraum. Im Fond sitzen zwei durchschnittlich große Passagiere relativ bequem, bei Dreien wird’s dann aber kuschelig.

Die ausklappbare Armlehne umfasst auch zwei Getränkehalter, eine Durchlade ist in der Rückbank jedoch nicht vorhanden. Sie lässt sich lediglich zweigeteilt umklappen und erzeugt einen nahezu ebenen Laderaum, der 1.143 Liter packt.

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Um künftig bei den ganz kleinen SUV-Modellen ebenfalls mit von der Partie zu sein, wird ein neues Modell für das B-Segment ins Line-Up eingezogen – der neue Kona, der bei den Kleinwagen-SUV mitmischen soll. Der Hyundai Kona kommt auf eine Länge von 4,17 Meter, ist 1,80 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Der Radstand wird mit 2,60 Meter, die Bodenfreiheit mit 17 cm angegeben. Unter seiner Heckklappe hält der fünfsitzige Kona ein Laderaumvolumen von 361 Liter bereit, das durch Umlegen der Rückbank vergrößert werden kann. Bei der Konzerntochter Kia ist mit dem Stonic ebenfalls ein entsprechendes City-SUV-Modell in der Mache. Kommen soll der neue Hyundai Kona zum Modelljahr 2018 – also Ende 2017.

Beim Design setzt der Kona auf den typischen Hexagonal-Kühlergrill, der von schlanken LED-Scheinwerfern flankiert wird. Motorhaube und Flanken zeigen sich stark konturiert. Bug, Heck, Radläufe und die Flanken tragen Kunststoffbeplankungen. Unterfahrschutzelemente vorne und hinten unterstreichen den Robust-Look. Am Heck setzen die schlanken Rückleuchten sowie ein Dachkantenspoiler Akzente. Generell setzt der Kona auf eine Zweifarblackierung mit farblich abgesetztem Dach – hier stehen zahlreiche Farbkombinationen zur Wahl. In den Radhäusern drehen sich 18-Zoll-Alufelgen.

Zweifarbig treibt es der Hyundai Kona auch im Innenraum. Zum schwarzen Grundton gesellen sich lackierte Rahmen und Kontrastnähte in Wagenfarbe. Zentrales Bedienelement ist ein 7-Zoll-Monitor auf der Armaturentafel. Smartphones werden per Apple Carplay und Android Auto eingebunden. Das optionale Infotainmentsystem setzt auch einen 8-Zoll-Touchscreen. Die Mittelkonsole bietet eine induktive Ladeschale sowie USB und Aux-Anschlüsse. Neben dem Kombiinstrument kann sich der Fahrer verschiedene Infos auch in einem Head-up-Display anzeigen lassen. Für Soundliebhaber ist ein High-End-Soundsystem im Angebot.

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Hyundai Kona mit Front- und Allradantrieb und als E-Version

Die technische Plattform für den SUV liefert nicht der Hyundai i20, stattdessen basiert das Modell auf einer eigenen Plattfrom. Das Motorenangebot unfasst zum Marktstart zwei Benziner. Basistriebwerk ist ein 1,0-Turbobenziner mit drei Zylindern, 120 PS und 175 Nm Drehmoment. Der wird an ein manuelles Sechsganggetriebe und Vorderradantrieb gekoppelt. Daneben ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 177 PS und 265 Nm Drehmoment zu haben.

Geschaltet wird hier per 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Kraft wird serienmäßig auf alle vier Räder verteilt. Mitte 2018 soll dann noch ein neuer Turbodiesel in zwei Leistungsstufen nachgereicht werden. Der 1,6-Liter-Vierzylinder kommt mit 115 PS, 260 Nm, 6-Gang-Handschaltung und Vorderradantrieb und mit 133 PS, 300 Nm, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und wahlweise Front- oder Allradantrieb. Ebenfalls für 2018 ist auch eine rein elektrische Version des Kona geplant, die etwa 390 Kilometer Reichweite haben soll.

Die Sicherheitsausstattung des Hyundai Kona umfasst unter anderem einen Notbremsassistenten, einen Spurhalteassistenten, automatisches Fernlicht, Müdigkeitsalarm, Tot-Winkel-Warner und eine Querverkehrswarnung hinten.

Der Name Kona leitet sich von einer Region auf Hawaii ab, allerdings wird er in Portugal als Hyundai Kauai zu den Händern rollen. Warum? Hier nachlesen.
Preise für den neuen kleinen SUV wurden noch nicht genannt, wir gehen von rund 19.000 Euro aus.

Noch ein Hyundai-SUV unterhalb des Kona kommt

Bis Ende 2021 will die Marke Hyundai 30 neue Modelle und Derivate auf den Markt bringen. Davon sollen 14 einen alternativen Antrieb besitzen. Geplant sind derzeit vier rein elektrische Modelle, fünf Hybride, fünf Plug-In-Hybride sowie ein SUV mit Brennstoffzelle. Der gesamte Hyundai-Konzern, zu dem unter anderem auch Marke Kia gehört, will innerhalb der nächsten fünf Jahre verschiedene 31 Modelle mit alternativen Antrieben verkaufen. Ebenfalls geplant ist ein weiterer City-SUV, der unterhalb des Kona das A-Segment abdeckt.

Neuester Kommentar

@mgp Ich denke, jeder der einen Up fährt, hat für Ihren Beitrag nur ein müdes Lächeln über.

Rudolf1554 14. Juni 2017, 20:35 Uhr
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