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Hyundai

Streiks in Korea beigelegt

Nach der Einigung auf 6,18 Prozent mehr Lohn hat die Gewerkschaft beim größten südkoreanischen Autohersteller Hyundai Motor einen mehrtägigen Streik beendet.

01.07.2004

Die knapp 40.000 Mitglieder der Betriebsgewerkschaft wurden am Donnerstag (1.7.) aufgerufen, Anfang nächster Woche über die Vereinbarungen mit dem Management abzustimmen. Zugleich kündigten die Streikführer an, dass die Beschäftigten wieder zur Arbeit zurückkehren werden. Nach kurzfristigen Arbeitsniederlegungen am vergangenen Freitag und Montag hatten die Beschäftigten seit Dienstag ganztägig gestreikt. Das
Unternehmen bezifferte die Produktionsverluste durch den Streik auf 263,1 Milliarden Won (knapp 188 Millionen Euro).

Außer der Erhöhung des Grundlohns wurde nach Angaben des Unternehmens auch eine einmalige Sondervergütung für die Beschäftigten nach Leistung in Höhe von bis zu zwei Monatslöhnen vereinbart. Zusätzlich soll ein Bonus ausgezahlt werden, wenn Hyundai sein Produktionsziel in diesem Jahr erreichen sollte. Die Arbeitnehmerseite war mit einer Forderung von 10,5 Prozent mehr Lohn und einer Beteiligung von 30 Prozent an den Gewinnen in die Verhandlungen gegangen.

Geschäfte brummen

Unterdessen vermeldete Hyundai eine Absatzsteigerung im Monat Juni um 30 Prozent auf knapp 196.000 Autos. Während der Inlandsverkauf um 1,4 Prozent fiel, stiegen die Exporte den Angaben zufolge im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 44,3 Prozent auf eine monatliche Höchstmarke von knapp 150.000 Einheiten.

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