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Hyundai will Allianz mit Daimler-Chrysler stärken

autouniversum - Hyundai und Daimler-Chrysler planen gemeinsamen Bau eines leichten Nutzfahrzeugs, beim Z-Car-Projekt sollen die Koreaner aber außen vor bleiben.

31.01.2001

Der koreanische Autohersteller Hyundai will die strategische Allianz mit Daimler-Chrysler zügig ausbauen. Bereits im Frühjahr sei mit konkreten Ergebnissen der derzeitigen Gespräche zu rechnen, sagte der Vize-Chef des koreanischen Konzerns, Byung Jae Park, heute bei der Eröffnung einer Europa-Zentrale in Eschborn bei Frankfurt. Er verwies allerdings darauf, dass der Stuttgarter Konzern erst vor gut vier Monaten einen Anteil von neun Prozent an Hyundai erworben habe und man sich daher noch in der Prüfungsphase befinde.

Daimler-Chrysler-Probleme belasten Allianz nicht

Der Einstieg von Daimler-Chrysler habe Hyundai vorerst einmal mehr Selbstständigkeit gebracht, da man nun nach der Trennung vom bisherigen Mutterkonzern auf einen neuen starken Partner vertrauen könne. Die derzeitigen Probleme von Daimler-Chrysler beeinträchtigen die Zusammenarbeit nach Parks Ansicht nicht. Am weitesten gediehen sind offenbar die Pläne für den Bau eines gemeinsamen leichten Nutzfahrzeugs, das in der Hyundai-Fabrik im koreanischen Chonju gebaut werden könnte. Unabhängig von der Zusammenarbeit mit den Stuttgartern will Hyundai seine Aktivitäten in Europa weiter kräftig ausbauen. In diesem Jahr soll der Absatz in Westeuropa von 270.000 auf 300.000 Autos steigen.

Beim Z-Car-Projekt bleibt Hyundai außen vor

Keine Einigkeit scheint dagegen bei der Kooperation zum Bau eines gemeinsamen Kleinstwagen zu bestehen. Nach Informationen des "Wall Street Journal Europe" will Daimler-Chrysler beim Kleinstwagenprojekt "Z-Car" nur noch mit dem japanischen Autohersteller Mitsubishi kooperieren, eine Zusammenarbeit mit Hyundai werde nicht mehr erwogen. "Hyundai wird bei dem Projekt nicht partizipieren", so ein Daimler-Chrysler Sprecher.

Die Koreaner, die fest mit einer Beteiligung am "Z-Car"-Projekt gerechnet haben, zeigten sich von der Entscheidung überrascht, man sei nach wie vor an an einer Teilnahme an dem "Z-Car"-Projekt interessiert.

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