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IAA 1997

Neue Stars von Mercedes, BMW, VW und Opel

IAA 1997 Foto: Hersteller 30 Bilder

1997 stehen Kompakt-, Klein- und Kleinstwagen im Fokus der IAA. Golf, Astra, Smart und A-Klasse heißen die Stars. 33 Weltpremieren gibt es, darunter auch das BMW Z3 Coupé.

31.08.2009 Kai Klauder

Während die günstige Alleskönner-Autos der Kompaktklasse wie VW Golf, Opel Astra oder Citroën Xsara immer größer werden, weisen neue Kleinstwagenkonzepte darauf hin, dass weniger manchmal auch mehr sein kann. Allen voran die beiden Kleinen von Mercedes. Zunächst die neue A-Klasse von Mercedes, die auf einer Gesamtlänge von 3,57 Metern fünf Personen Platz bietet.


Neue Mittelklassewagen und Zukunfts-Konzepte

Und dann natürlich der heimliche Star der IAA (zum aktuellen IAA-Special), der Smart, der aus einer Kooperation mit dem Uhrenhersteller SMH entsteht. Nur 2,5 Meter lang und damit auch frontal in einer Parklücke zu parken, nur 80 Kilogramm schwer und dabei so sicher wie eine Kompaktklasse, der Motor nur 600 Kubikzentimer groß und dennoch mit 55 PS ausreichend antrittsstark für den Stadtverkehr. Und natürlich sparsam, nur vier Liter soll er auf 100 Kilometer konsumieren. Großer Nachteil des kleinen Autos: Der Preis von rund 16.000 Mark.

Wer sich weiter auf dem Mercedes-Messestand umschaut, sieht allerdings auch die andere Seite des Stuttgarter Herstellers. Die neue M-Klasse wird ihre nachhaltige Duftmarke hinterlassen und als Vorreiter einer Pseudo-Geländewagenfraktion fungieren. Die AMG Versionen der C- und E-Klasse (C 43 mit 306 PS und E 55 mit 354 PS) sowie die potente V-Klasse mit 174 PS-V6 zeigen der solventen Kundschaft, dass auch sie in Zukunft bei Mercedes ein offenes Ohr finden werden.

Beim Konkurrenten Lexus aus Japan steht auch der Leistungsgedanke im Vordergrund. Die beiden Modelle GS 300, dessen zweite Generation in Frankfurt vorgestellt wird, und LS 400 bekommen einige Zusatz-PS (GS300 plus 10 und LS 400 plus 15 PS).

Plus-Modelle der IAA 1997: Die Kompaktklasse wächst über sich hinaus

Die vierte Generation des VW Golf feiert auf der IAA 1997 Weltpremiere. Er basiert auf der neuen Plattform, auf denen auch Audi A3 und Skoda Octavia aufbauen. Plus 13 Zentimeter Länge, Plus drei in der Breite, plus vier im Radstand. Auch der neue Citroën Xsara ist deutlich größer geworden: Er markiert mit einer Länge von 4,16 die Klassenhöchstmarke. Der neue Opel Astra kontert mit gewaltigen zehn Zentimetern im Radstand und sechs in der Länge. Erstmals ist der Astra vollverzinkt. Mit dem Zafira zeigt Opel einen Minivan auf Basis der Delta-Plattform von GM.

Renault Kangoo erobert den Markt

Als erfolgreich wird sich die Neuheit am Renault-Stand erweisen: Der neue Kangoo ist der Vorreiter der praktischen Großraum-Kleinwagen. Bis zu 2.700 Liter fasst der Laderaum, durch die seitliche Schiebetür (später auch an beiden Seiten erhältlich) steht dem Großeinkauf beim Möbeldiscounter nichts mehr im Wege. Ab 1998 läuft der Kangoo vom Band, Preis ab 22.000 Mark. Wer noch mehr Platz benötigt, kann ab Frühjahr 1998 den neuen Grand Espace ordern, der um 27 Zentimeter verlängert wird.

BMW Z3 mit festem Dach und sportlicher Compact

Die Bayern präsentieren das neue Z3 Coupé. Die Markteinführung wird für Herbst 1998 verkündet. Zunächst wird die M-Version mit dem 3,2-Liter-Sechszylinder mit 321 PS zu kaufen sein, später folgt der 2,8-Liter-Motor mit 193 PS. Der Compact erhält nun wahlweise auch den 170 PS-Reihensechser.

Haustuner Alpina zeigt mit dem B10 V8 Touring seine Interpretation von einem schnellen Reisekombi. 340 PS leistet der 4,6-Liter große V8, der seine Kraft über eine Switchtronic weitergibt. 6,2 Sekunden soll der Sprint auf 100 km/h dauern und als Höchstgeschwindigkeit 268 km/h erreicht werden.

Volvo-Motto auf der IAA 1997: Ab ins Gelände

Auf dem Volvo-Stand sind die neuen C70 Cabrio und Coupé und der Cross Country zu sehen. Der optisch kraftvoll auftretende Cross Country basiert auf dem V70 AWD, bekam jedoch eine größere Bodenfreiheit, einen neuen Kühlergrill und neue Schürzen spendiert. Angetrieben wird der Gelände-Volvo von dem bekannten 193 PS-Motor.

General Motors feiert drei Weltneuheiten

GM zeigt die neuen Modelle Seville, Camaro und Corvette. Camaro. Die Luxuslimousine Seville trägt den 4,6-Liter-Northstar-V8 mit 275 oder 300 PS unter der Haube. Der Camaro ist der Nachfolger des bei uns als Pontiac Firebird verkauften Sportcoupés und ist mit 200 PS starkem V6 oder 304 PS-V8 zu haben. Die fünfte Generation der Corvette schließlich gibt es nun auch als Cabrio. Auch hier sorgt der 5,7-Liter-V8 für sportliche Fahrleistungen.

Neuer Civic-Kombi und Sportskerl Integra R

Honda stellt die um zehn Zentimeter verlängerte Kombi-Version des Civic vor, die es mit Motoren von 90 bis 169 PS zu kaufen gibt. Deutlich sportlicher ist der Integra R, dessen 1,8-Liter-Vierzylinder 190 PS mobilisiert.

Die Studie MC2, die bei Ford zu besichtigen ist, soll einen Ausblick auf den für 1998 angekündigten Ford Cougar geben. Die Coupé-Studie basiert auf der Mondeo-Plattform. Das spektakuläre Lamellenglasdach, das über die gesamte Dachlänge zurückgefahren werden kann bleibt leider der Studie vorbehalten. Der Scorpio erfährt ein leichtes Facelift.

Mitsubishi mit dem ersten Serienauto mit Benzin-Direkteinspritzung

1995 noch in der Studie HSR V eingebaut, steht zwei Jahre später auf der IAA 1997 der Carisma mit dem ersten Benzin-Direkteinspritzer in einem Serienfahrzeug. Der GDI genannte Motor mit 1,8 Liter Hubraum leistet 125 PS. Mitsubishi überarbeitet außerdem den Pajero und zeigt mit der Studie HSR VI einen Sportwagen im New-Edge-Design, der ebenfalls von einem Direkteinspritzer-Benziner, hier allerdings mit 2,4 Liter Hubraum, angetrieben wird.

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