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IAA-Absagen 2017

Messe ohne Tesla, Peugeot, DS, Nissan & Co.

IAA 2015, Mitsubishi Outlander Plug-In Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 107 Bilder

Die IAA gilt als eine der wichtigsten Automessen überhaupt, dennoch werden in Frankfurt zur IAA-Ausgabe 2017 namhafte Autohersteller nicht vertreten sein.

21.08.2017 Holger Wittich 13 Kommentare

Immer häufiger entscheiden sich große Autohersteller gegen einen Auftritt auf bestimmten Messen, nehmen nur noch ausgewählte Termine wahr oder verlagern ihre Präsentationen auf Auto-fremde Veranstaltungen wie beispielsweise die CES. Jetzt trifft der Ausstellerschwund auch die IAA 2017 in Frankfurt. Die neueste Absage kommt von Tesla.

Tesla will kein Autobauer sein

Der Elektroautohersteller, der mit dem seinem neuen Model 3 einen riesigen Hype ausgelöst hat, wird der Messe in Frankfurt fernbleiben. Als Begründung nannte das Unternehmen, man sei kein traditioneller Fahrzeugbauer und nicht auf die Veranstaltungen der Branche fixiert.

IAA 2017 Messe-HighlightsDas sind die Stars der IAA

Bereits im Dezember 2016 hatte Peugeot verlauten lassen, das man nicht auf der IAA 2017 vertreten sein werden. Man wolle sich auf Veranstaltungen konzentrieren, wo Kunden die Autos tatsächlich erleben können. Auch die Nobeltochter DS von Citroën wird der IAA fernbleiben.

Nissan geht zur CeBit nach Hannover

Volvo XC90 Präsentation IAA 2015 ohne Volvo Volvo geht neue Marketing-Wege

Zu den Absagen der Franzosen hatte sich auch Nissan gesellt. Die Japaner verzichteten explizit zugunsten der Technologiemesse Cebit in Hannover. „Das haben wir bei Nissan in Deutschland, Europa und auch global nach gründlichem Abwägen entschieden“, sagte Thomas Hausch, Länderchef für Deutschland, Österreich und die Schweiz, der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Stattdessen hatte Nissan erstmals an der CeBIT in Hannover teilgenommen, die Ende März stattfand. Hauptgrund für die IAA-Absage sei aber die Entscheidung, 2017 einen Marketingschwerpunkt auf die Elektromobilität zu legen, betonte Hausch. Auch der Nissan-Ableger Infiniti wird nicht auf der IAA ausstellen.

Lange fest steht schon, dass Volvo die IAA nicht besuchen wird, da man nur eine Messe pro Kontinent „bespielen“ will. Im Fall der Schweden war das der Genfer Autosalon für Europa. Ähnlich sieht es bei Mitsubishi aus, die Marke konzentriere sich ebenfalls auf auf den Genfer Autosalon sowie weitere kleinere Messen, die nach Aussage eines Sprechers für einen Importeur einfacher zu handeln seien.

Ebenfalls nicht nach Frankfurt kommen die Nobelautobauer Aston Martin und Rolls-Royce. nach dem Verkauf von Opel bleiben auch die GM-Marken Cadillac und Chevrolet der Frankfurter Messe fern.

Ohne nähere Angaben von Gründen werden die Besucher der IAA auch auf alle Marken von Fiat/Chrysler verzichten müssen, also auf Alfa Romeo, Fiat, Lancia, Abarth und Jeep sowie Fiat Professional.

Aber die IAA lockt auch neue Autobauer an. So haben sich aus China der Autobauer Chery sowie die neue Nobelmarke Wey des Great Wall-Konzerns angekündigt.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Highlights der IAA 2017.

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Überrascht von der Leistung des Autos TESLA,ich denke in Naher Zukunft Tesla wird einer der Top Automarken

Crintel 10. August 2017, 15:17 Uhr
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