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IEA bestätigt Öl-Notprogramm

Foto: dpa

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat das nach dem Hurrikan "Katrina" beschlossene Öl-Notprogramm bestätigt. Die IEA bleibe bei ihren Plänen, in einem Zeitraum von einem Monat 60 Millionen Barrel aus der strategischen Ölreserve freizugeben, teilte die IEA nach einer Überprüfung der Maßnahme am Donnerstag (15.9.) in Paris mit.

16.09.2005

Gleichzeitig mahnte IEA-Generaldirektor Claude Mandil die Staaten eindringlich, die Steuern auf Ölprodukte nicht zu senken. Die Marktsignale müssten die Verbraucher erreichen, sagte er.

Ende September oder Anfang Oktober werde der IEA-Verwaltungsrat erneut zusammentreten, um die Lage zu prüfen, hieß es. Die IEA hatte Anfang September beschlossen, die strategischen Rohölreserven anzuzapfen, um die Preissteigerungen zu bekämpfen.

Wie viel aus den Reserven bisher frei gegeben wurde, konnte Mandil nicht beziffern. "Doch der Markt hat voll verstanden, dass die 60 Millionen Barrel da wären, wenn sie gebraucht würden". Er rief außerdem die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) auf, auf ihrer Sitzung am 19. und 20. September einen klaren Zeitplan für Produktionsausweitungen aufzustellen. "Jede Erhöhung der OPEC-Produktion wäre ein willkommenes Signal für den Markt", sagte Mandil.

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