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IG Metall

Betriebsratszwist beilegen

Foto: Porsche

Im Streit der Betriebsräte von Porsche und Volkswagen hat IG-Metall-Chef Jürgen Peters an beide Seiten appelliert, den Konflikt zügig beizulegen.

25.10.2007

Das Arbeitsgericht Ludwigsburg hatte am Mittwoch (24.10.) einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Zusammensetzung des Aufsichtsrates der künftigen Porsche Holding abgewiesen. Der VW-Betriebsrat wollte wegen der deutlich höheren Mitarbeiterzahl bei Volkswagen eine stärkere Beteiligung in dem Gremium erreichen.

Man müsse sich bemühen, diesen unsinnigen Konflikt zu lösen, sagte Peters im Deutschlandradio. Es könne nicht sein, dass eine
Belegschaft, die weit mehr Beschäftigte habe als Porsche, letztlich zum kleinen Mitfahrer werde. "Da wackelt ja jetzt der Schwanz mit dem Hund", erklärte der Gewerkschaftsvorsitzende. Einer Belegschaft von über 300.000 bei Volkswagen und fast 100.000 Mitarbeitern bei MAN und Scania stünden rund 12.000 Porsche-Mitarbeitern gegenüber. "Demokratieverständnis ist für mich, dass man wenigstens einigermaßen die Verhältnismäßigkeiten berücksichtigt und das ist hier nicht geschehen", sagte Peters.

Der Gewerkschafter warnte Porsche vor negativen Folgen, sollte der Konflikt nicht beigelegt werden. "Gegen eine Belegschaft kann man auf Dauer nicht positiv wirtschaften. Wenn dieser Streit so weiter geht, hat er natürlich Auswirkungen auf das Verhältnis zum zukünftigen Eigentümer."

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