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IG-Metall

Hück kandidiert nicht

Foto: dpa

Eine Kampfkandidatur um den Vorsitz der IG Metall wird es wahrscheinlich nicht geben. Porsche-Konzernbetriebsratchef Uwe Hück (41) tritt beim Gewerkschaftstag an diesem Wochenende in Frankfurt/Main nicht gegen den umstrittenen designierten IG Metall- Vorsitzenden Jürgen Peters an.

26.08.2003

Dies teilte er nach einem Gespräch mit dem künftigen zweiten Vorsitzenden, dem baden-württembergischen Bezirksleiter Berthold Huber, am Dienstag (26.8.) in Stuttgart mit.

"Huber ist für mich Garant, dass die betriebliche Basis künftig mehr in die Entscheidungsprozesse der IG Metall einbezogen wird." Die Stärkung der Rechte der Betriebsräte hatte er zuvor zur Bedingung für einen Rückzug seiner Kandidatur gemacht. Huber begrüßte die Entscheidung des Betriebsratschefs. Er hatte ihm zuvor von einer Kandidatur abgeraten.

Hück hatte auch moniert, dass nach seinen Informationen versucht werde, Peters-Anhänger im geschäftsführenden Vorstand zu platzieren; dieser wird ebenfalls am Wochenende gewählt. Dazu sagte er nach der Unterredung: "Huber hat mir noch einmal den gesamten Wahlvorschlag überzeugend dargelegt." Während des Führungsstreites infolge des gescheiterten Oststreiks hatte der 41-Jährige zu den stärksten Kritikern Peters gehört. Dieser hätte nach seiner Überzeugung die Konsequenzen aus seiner Verantwortung für das Streik-Desaster ziehen und abtreten müssen. Am liebsten hätte Hück den als Reformer geltenden Huber an der Spitze der Gewerkschaft gesehen. Mit seinem Rückzug wolle er auch zeigen, betonte Hück jetzt, dass die Sachthemen wieder im Vordergrund stünden.

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