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IG Metall warnt VW

Foto: VW

Im Tarifkonflikt bei Volkswagen droht die IG Metall erneut mit einer harten Gangart gegen die vom Vorstand angestrebte Nullrunde. Es sei zwar noch zu früh, über einen Streik zu spekulieren, sagte der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine der "Welt am Sonntag".

30.08.2004

Er wies aber auf den hohen Organisationsgrad der größten deutschen Industriegewerkschaft in der VW-Belegschaft hin. "Wir werden engagiert in die Tarifrunde gehen und unseren Forderungen wenn nötig mit Warnstreiks und Protestaktionen Nachdruck verleihen", sagte Meine, der auf Gewerkschaftsseite die am 15. September beginnenden Tarifverhandlungen führt.

Die IG Metall verlangt vier Prozent mehr Geld und eine zehnjährige Arbeitsplatzgarantie für die 103.000 Beschäftigten in den sechs westdeutschen VW-Werken. Die Bezahlung bei Volkswagen ist in einem eigenen Haustarifvertrag geregelt, der am 30. September ausläuft.

Unterdessen hat sich der Vorstandschef der VW-Tochter Audi, Martin Winterkorn, kritisch über den von der VW-Spitze offerierten Gehaltsverzicht des Vorstands geäußert. "Eine Senkung der Managergehälter sehe ich nicht", sagte Winterkorn, zugleich Mitglied des VW-Vorstandes, der "Welt am Sonntag". Im Vergleich zu Konkurrenten wie Daimler-Chrysler, verdienten VW-Vorstände deutlich weniger.

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