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Immer noch hohe Verluste bei Delphi

Foto: Delphi

Der insolvente amerikanische Autozulieferer Delphi Corp. hat im vergangenen Jahr seinen Verlust zwar halbiert, dennoch hat die ehemalige General-Motors-Sparte immer noch tiefrote Zahlen von 2,4 Milliarden Dollar (rund 1,88 Milliarden Euro) geschrieben.

12.07.2006

Dies hat Delphi in ihrem mit langer Verspätung bei der amerikanischen Wertpapier- und Börsenbehörde SEC eingereichten Jahresbericht 2005 berichtet.

Der Verlust sei auf Umsatzrückschläge und Preisdruck wegen der "erheblichen Reduzierung der GM-Autoproduktion in Nordamerika sowie auf höhere Rohstoffpreise" zurückzuführen. Im Jahr zuvor hatten sich Sonderbelastungen in Milliardenhöhe ausgewirkt.

Der Delphi-Umsatz fiel 2005 auf 26,9 Milliarden Dollar gegenüber 28,6 Milliarden Dollar im Jahr zuvor. Delphi verbuchte 52 Prozent seines Geschäfts mit anderen Autoherstellern als GM und legte dabei um sieben Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar zu. Der Umsatz mit GM fiel hingegen um 17 Prozent.

Delphi hatte im Schlussquartal 2005 einen Umsatz von 6,8 (Vorjahresvergleichszeit: 7,0) Milliarden Dollar und einen Verlust von 828 Millionen Dollar. Delphi hatte im Schlussquartal 2004 noch rote Zahlen von 4,9 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Delphi hatte sich kürzlich mit der Automobilarbeitergewerkschaft UAW und GM auf ein Vorruhestands- und Abfindungsprogramm für seine amerikanischen Mitarbeiter geeinigt, in dessen Rahmen 12.600 Beschäftigte ausscheiden werden.

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