Imperia GP
Hybrid im Retro-Stil
Die Automarke Imperia soll wieder aufleben. Das zumindest ist der Wunsch einiger belgischer Ingenieure, die mit dem GP Power Hybrid einen Öko-Renner im Retro-Stil auf die Räder stellen wollen.
Hinter dem Entwurf steckt die belgische Firma Green Propulsion, die schon seit 2001 mit ökologischen Ideen wie Elektro-Bikes und Hybrid-Fahrzeugen auf sich aufmerksam machen will. Für ihr neuestes Projekt holten sie sich die 3D-Spezialisten von Miysis mit ins Boot und kreierten ein Retro-Coupé, das sowohl elektrisch als auch mit einem herkömmlichen Benzinmotor läuft. Für den Imperia GP haben die Belgier einen Zweiliter-V4-Motor mit 176 PS und einen Elektromotor mit knapp 130 PS vorgesehen.
Belgien · Hybrid · Retro · Coupé · Elektrisch
Im Hybridmodus soll die 100 km/h-Marke bereits nach 4,8 Sekunden erreicht werden. Rein elektrisch soll die Beschleunigung bei 7,1 Sekunden liegen. Der Fahrer kann dabei selbst entscheiden, ob er elektrisch oder mit konventionellem Antrieb fahren möchte. Die Aufladedauer der Batterie beziffert der Hersteller mit drei Stunden.
Produktionsbeginn 2008
Der Imperia GP soll noch in diesem Jahr gebaut werden. Zunächst ist eine Produktion von 50 Fahrzeugen pro Jahr angepeilt - kosten soll der Öko-Renner rund 85.000 Euro oder auch weniger, je nachdem wie viele Bestellungen eingehen. Einen endgültigen Preis wollen die Belgier bis zum 1.Juni 2008 festlegen.
Die Historie
Die belgischen Imperia-Modelle wurden in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gebaut. Ursprünglich hatte der Autobauer seinen Sitz in Liège, verlagerte die Produktion dann aber nach Nessonvaux. In der knapp 50-jährigen Firmengeschichte gab es mehrere Zusammenschlüsse mit anderen belgischen Herstellern wie Springuel und Minerva, bevor 1957 die Werkstore endgültig geschlossen wurden.






















































