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Ticket to Ride

Schwacher Dollar, starker Euro – so kommen Sie jetzt in den USA an Ihr Traumauto zum fairen Preis. Es klingt so einfach: Koffer packen, Flüge buchen, und ab über den Atlantik. Der Traum vom eigenen 4Wheeler ist dort nämlich viel günstiger zu haben als bei uns. Und der starke Euro macht selbst dicke US-Schlitten wie den Dodge Ram zum Schnäppchen. Amerika, wir kommen! Doch halt! Nicht zu früh freuen. Denn die unverschämt günstigen Preise auf den Internetseiten amerikanischer Autohersteller sind reine Nettoangaben. Steuern, Zulassungskosten und Händlerzuschläge müssen vor dem Kauf dazugerechnet werden. Gut nur, dass der Dollar schwächelt. Außerdem gibt es auf dem US-Markt momentan satte Rabatte bei allen Marken.

26.03.2008 Powered by

Dennoch bedeutet der Kauf eines Autos im Ausland eine Menge Arbeit. Händlersuche, Autoauswahl, Kauf und Transport kosten Zeit, Nerven und Geld. Die nächsten Hürden: Verschiffung, Zoll, später die Umrüstung, das TÜVGutachten und letztlich die Zulassung – der Weg zum deutschen Kennzeichen ist beschwerlich. Wem das zuviel ist, der kann einen erfahrenen Importeur mit der Arbeit beauftragen. Für etwa 1000 Euro organisiert der nämlich alles – von der Kaufberatung bis zur Zulassung in Deutschland. Dieser Weg macht den Traumwagen aus den USA natürlich noch nicht zum Superschnäppchen. Denn auch Umrüstung und TÜV-Gutachten werden extra berechnet. Und in der Regel werden zudem Speditionskosten an den Kunden weitergegeben. Der größte Teil der Zusatzkosten geht allerdings an den deutschen Staat.

Zehn Prozent vom Kaufpreis werden für die Einfuhr des Autos und 19 Prozent als Mehrwertsteuer eingezogen. Auch nicht zu vergessen: die Sales Taxes. In Eigenregie gekaufte Autos werden in den USA je nach Bundesstaat mit bis zu 13 Prozent versteuert. Bei sofortiger Ausfuhr kann der Versuch lohnen, sich das Geld von der lokalen Finanzbehörde zurückzuholen. Diese Kosten werden jedoch keinesfalls erstattet, wenn Sie das Auto vorher in den Staaten benutzt haben.Wer sich also einen Exoten direkt aus den Vereinigten Staaten zulegen will, sollte genau nachrechnen. Das Importieren ist durch den schwachen Dollar und den starken Euro-Kurs jetzt allerdings günstiger als je zuvor. 4wheelfun empfiehlt die Anfrage beim Importeur.

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