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Importstreit bei Brilliance

Foto: Brilliance 12 Bilder

Um den Europa-Import chinesischer Autos des Hersteller Brilliance scheint ein Streit zwischen den möglichen Importeuren entbrannt zu sein. Die Autohandelsgesellschaften Euro Motors und HSO streiten darüber, wer als rechtmäßiger Importeur die Fahrzeuge vom Typ "Zhonghua" vertreiben darf.

12.10.2006

Ein Tochterunternehmen der Bremerhavener Autohandelsgesellschaft HSO hatte kürzlich angekündigt, noch in diesem Jahr erste Modelle der chinesischen Mittelklasse-Limousine in Deutschland, Benelux, Österreich, der Schweiz und in Polen auszuliefern. Bis Ende Oktober will das Unternehmen in diesen Märkten entsprechende Vertriebsnetze aufgebaut haben.

Zuvor galt die Firma Euro Motors mit Sitz in Gibraltar als Importeur für den chinesischen Hersteller. Euro-Motors-Chef Alfred Willner kündigte nun gegenüber der Zeitschrift "kfz-betrieb" an, den Import der Fahrzeuge durch HSO per einstweiliger Verfügung verhindern zu wollen. Willner sieht Euro Motors nach wie vor als Generalimporteur von Brilliance für Europa.

Bei HSO heißt es dagegen, die Chinesen hätten den Importeursvertrag mit Euro Motors bereits im August 2005 gekündigt. Trotz der drohenden einstweiligen Verfügung sei der Zeitplan für die Fahrzeug-Auslieferungen nicht gefährdet, sagte HSO-Gesellschafter Hans-Ulrich Sachs der Zeitschrift.

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