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Induktives Laden von E-Autos

Volvo vereinfacht die Aufladung

Volvo C30 Electric Induktionsladung Foto: Volvo

Der schwedische Automobilbauer Volvo hat ein Projekt zum kabellosen Laden von Elektroautos erfolgreich abgeschlossen.

24.10.2013 auto motor und sport

Mittels Induktion soll das Laden von Elektroautos künftig nicht nur sicherer sein, sondern auch komfortabler und effizienter. Kabel wären beim Übertragen von Energie vom einen zum anderen Objekt dann nicht mehr notwendig. Das Laden erfolgt kabellos über ein elektromagnetisches Wechselfeld, das eine Induktionsspule an der Ladestation erzeugt.

Im Testfahrzeug des Herstellers, einem Volvo C30 Electric, sitzt eine zweite Induktionsspule, die die Leistung aus dem elektromagnetischen Feld empfängt. Wird diese zurück in elektrische Energie verwandelt, kann der Akku des Elektroautos damit geladen werden.

Akzeptanz beim Kunden erhöhen

Für den potenziellen Käufer eines Elektroautos soll das einen deutlichen Komfortgewinn bringen. Zum Einen kann er sein Auto einfach über der Ladevorrichtung abstellen und muss nicht umständlich mit Kabeln hantieren. Zum Anderen läuft der automatische Ladevorgang mittels Induktion deutlich schneller ab im Vergleich zum Laden per Kabel.

Das Testfahrzeug, der Volvo C30 Electric mit 120 PS und einer 24 Kilowattstunden fassenden Batterie, war in den Tests bereits nach 2,5 Stunden voll geladen. Laden per Induktion könnte daher dazu beitragen, die Alltagstauglichkeit von Elektroautos voranzutreiben und deren Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen.

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