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Infineon-Skandal

Urteil für Schumacher

Foto: dpa

Der ehemalige Infineon-Vorstand Andreas von Zitzewitz soll nach Informationen des Magazins "Focus" wegen Bestechlichkeit zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Zahlung von 100.000 Euro verurteilt werden.

06.11.2006

Die Staatsanwaltschaft München werde in der kommenden Woche einen entsprechenden Strafbefehl bei Gericht einreichen, schreibt das Blatt. "Die Staatsanwaltschaft will das Verfahren kommende Woche abschließen", wird Oberstaatsanwalt Anton Winkler im "Focus" zitiert, der sich zu Details aber nicht äußern wollte.

Von Zitzewitz ist den Informationen des in München erscheinenden Magazins zufolge durch sein frühes Geständnis und seine Kooperation mit der Justiz einem Gerichtsprozess entgangen. Der Manager hatte den Empfang von Schmiergeld von Sponsoring-Vermittler Udo Schneider gestanden. Mit einem Abschluss des Korruptions-Ermittlungsverfahrens gegen Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher rechnet die Staatsanwaltschaft laut "Focus" nicht vor dem kommenden Jahr.

Schumacher, der jegliches Fehlverhalten vehement bestreitet, war im Prozess gegen Schneider massiv beschuldigt worden. Schneider hatte ausgesagt, Schumacher hohe Summen gezahlt zu haben. Der Vermittler wurde Ende September zu vier Jahren Haft verurteilt. Schneider hatte für Infineon das Motorsport-Sponsoring organisiert und nach eigenen Angaben die Schmiergelder gezahlt, um in Geschäft zu bleiben.

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