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Infiniti Etherea auf dem Genfer Autosalon

Kompakt-Studie als künftiges Einstiegsmodell

Infiniti Conceptcar Genf 2011 Foto: Infiniti 17 Bilder

Der Infiniti Etherea, der als Studie auf dem Genfer Autosalon 2011 präsentiert wird, wird einen Ausblick auf ein kommendes Einstiegsmodell der Nissan-Marke geben. Das künftige Modell wird unterhalb der mindestens 40.600 Euro teuren G-Serie angeboten werden.

01.03.2011

Der Fünfsitzer misst mit rund 4,40 Metern so viel wie ein Opel Astra und bekommt eine ungewöhnliche Karosserie im Format zwischen Coupé und Großraumlimousine.

Infiniti Etherea mit gegenläufig öffnenden Türen

Außerdem soll ein neues Türkonzept den Einstieg erleichtern. Die Studie verzichtet auf B-Säulen, den Zugang zu den beiden hinteren Sitzen sollen hinten angeschlagene Fond-Türen erleichtern. Der Innenraum soll bis zu vier Passagieren luxuriöse Platzverhältnisse bieten. Da die Studie als Fronttriebler ausgelegt ist, konnte auf einen Getriebetunnel verzichtet werden. Davon profitieren die Passagiere in Form eines ebenen Innenraumbodens. Fahrer und Beifahrer blicken auf zwei zentral angeordnete Displays. Während über den unteren Touchscreen die Klimaanlage und das Audiosystem angesteuert werden, versorgt der obere Bildschirm den Fahrer mit allen notwendigen Informationen, etwa zum Navigationsverlauf.

Der Infiniti Etherea präsentiert sich mit kurzen Überhängen und einer kurzen Motorhaube, die steil Richtung Boden strebt. Die Windschutzscheibe des Infiniti Etherea steht recht flach im Wind und geht in ein vollverglastes Dach über. In der Seitenlinie fällt die leichte Wellenbewegung der Fensterlinie auf, Hingucker ist die C-Säule mit dem Knick sowie das knackige Heck mit einer stark gewölbten Heckscheibe und einem Mini-Spoiler. Die Japaner bezeichnen die neue Karosserieform des Infiniti Etherea als "Lift up". Nach Aussage von Vize-Designchef Shiro Nakamura werden sich zahlreiche Designelemente der Studie in künftigen Infiniti-Serienmodellen wiederfinden.

Infiniti Etherea mit Hybridantrieb

Anders als die übrigen Infiniti-Modelle verfügt der Infiniti Etherea über Vorderradantrieb. Die Studie bedient sich des gleichen Hybridantriebs, der auch im Infiniti M35h zum Einsatz kommt. Während der aufgeladene 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner 245 PS in die Waagschale wirft, steht ihm bei Bedarf - etwa beim Beschleunigen - ein Elektromotor unterstützend zur Seite. Er erlaubt es dem Infiniti Etherea, bei niedrigen Geschwindigkeiten auch rein elektrisch und lokal emissionsfrei zu fahren. Die Kraftübertragung erfolgt erstmals mithilfe eines stufenlosen CVT-Getriebes. Bei jedem Bremsvorgang gewinnt die Studie Energie zurück.

Nähere Informationen, etwa zur Reichweite oder den verwendeten Akkus, gab Infiniti noch nicht bekannt. Allerdings steht das Versprechen im Raum, dass der Infiniti Etherea "öfter, länger und schneller im emissionsfreien Elektromodus" fahren kann als die Hybridmodelle der Konkurrenz.

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