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Innenraum-Check BMW M135i

Suche sportlichen Typ, der zupackt

BMW M135i, Innenraum-Check Foto: dde/kballon 51 Bilder

BMW M135i mit Heckantrieb und drei Türen - klar, da geht’s eng zu. Warum man sich in diesem 1er trotzdem wohl fühlt, erfahren Sie in unserem Innenraum-Check.

13.09.2012 Dina Dervisevic

Drei Türen sind keine zu viel. Aber auch keine zu wenig. Den BMW M135i gibt es als Drei- und Fünftürer, so dass wir voraussetzen: Wer drei Türen kauft, spart nicht nur 750 Euro, sondern will und braucht keine fünf. Trotzdem sollte der Einstieg in den Fond gelingen. Dafür verlangt der sportliche BMW M135i sportliche Mitfahrer, denn die Einstiegsöffnung zwischen Vordersitzlehne und B-Säule ist eng bemessen und die Sitzhöhe niedrig. Nimmt dann noch ein 1,90-Mann in der ersten Reihe Platz, weiß man in der zweiten nicht so recht wohin mit dem Gebein.

Spaß für den Fahrer bei gleichzeitiger Einschränkung für Fondgäste – dafür könnte beim M135i auch der Hinterradantrieb stehen. Die Seitenwangen der beiden Fensterplätze im Fond fallen breit aus, trotzdem ist Platz für zwei Kindersitze, Isofix-Verankerungen sind natürlich auch an Bord. Mal abgesehen von fehlender Bein- und Seitenfreiheit, sitzen die Fondgäste im BMW 1er aber gut eingebettet auf bequemen Sitzen.

Durchreiche und 1.200 Liter Kofferraumvolumen

Wer längere Gegenstände transportieren möchte, bleibt am besten gleich im Fond: an der Schlaufe der mittleren Rücksitzlehne ziehen – daraus wird eine Armelehne mit zwei Getränkehaltern. Und jetzt noch das zweite Element runter, fertig ist die Durchreiche. Oder vielleicht das Kofferraumvolumen von 360 auf 1.200 Liter vergrößern? Dann die Lehnen der beiden äußeren Sitze vom Fond aus umklappen, so steht ein fast ebener Laderaumboden, schick ausgelegt und ohne scharfe Kanten bereit.

Noch schicker geht es aber im Cockpit zu. Ein wenig Sportlichkeit ist aber auch beim Einstieg vorn gefragt, denn die Sitze sind – selbstredend – tief positioniert. Dank elektrischer Sitzverstellung, müssen nur ein, zwei Finger gekrümmt werden und fertig ist die optimale Sitzposition mit guter Sicht auf die Straße. Jetzt noch die Außenspiegel per Knopfdruck einstellen; manuell müssen nur Innenspiegel und Beinauflage justiert werden. Die Sicht nach hinten ist nicht großzügig, aber gegen Aufpreis (Sichtpaket 350 Euro) sind die drei Kopfstützen im Fond umklappbar. Hierfür muss ein Knopf seitlich an der Kopfstütze kräftig gedrückt werden. Sollten die Fondgäste also nicht selbst vor dem Aussteigen dran denken, zu drücken und umzuklappen, muss der Fahrer regelmäßig in den Fond krakseln. Noch ein Kreuzchen mehr auf der Optionsliste und eine Rückfahrkamera ist ebenfalls mit an Bord.

"Äh, ich sitz im Dunkeln"

Wenn im Innenraum Licht für Sicht gefragt ist, denkt man erst einmal "lieber nicht wahllos Knöpfe am Dachhimmel drücken", denn dicht neben den Tasten fürs Licht ist auch die SOS-Taste angesiedelt. Vor regelmäßigen Anrufen à la "Äh, nein das ist kein Notfall, ich sitz nur im Dunkeln", ist die BMW-Hotline aber geschützt, denn die SOS-Taste befindet sich unter der beschrifteten Abdeckung.

Mit Schmackes geht's an die Hebel im BMW M135i

Nicht suchen muss der Fahrer den Drehknopf für Abblend- und Parklicht, der sitzt nämlich wie gewohnt links, unterhalb des Lenkrads. Ebenfalls nichts Neues in einem BMW: Wer mehr als drei Blinksignale geben möchte, muss den Blinkhebel mit Schmackes nach oben oder unten drücken. Überhaupt vermittelt das Cockpit um den Fahrer herum, dass er beherzt hebeln, drücken, schalten und walten darf und soll: Das griffige Lenkrad liegt sehr gut in der Hand und die Schaltwippen machen ganz und gar nicht den Eindruck, als ob sie darunter leiden würden, wenn man sie nicht ganz so zart antippt.

Schön anzufassen sind auch die silbernen Aluminiumleisten auf der Mittelkonsole und dem Armaturenbrett, aber auch die Kunststoffoberflächen müssen sich vor tastenden Fingern nicht verstecken. Noch ein Blickfang: Die matt-blauen, schmalen Aluminiumleisten, die sich am Armaturenbrett entlang hangeln. Das gleiche Blau findet sich auch in Form einer Metallspange auf der – Achtung, bitte! – Zündschlüsselersatzfunkfernbedienung. An dieser – Vorsicht, bitte! – Zündschlüsselersatzfunkfernbedienung können Geübte auch erkennen, für welche Ausstattungsvariante sich ein BMW 1er-Fahrer entschieden hat. Bei Urban Line ist die Spange weiß, bei Sport Line ist sie rot.

Innenraum eindeutig zu schade für Kaffeeflecken

Obwohl es diesen Zündschlüsselersatz schon eine ganze Weile gibt, haben sich viele immer noch nicht angewöhnt, das Ding einfach in der Hand- oder Hosentasche zu lassen. Also, wohin damit im BMW M135i? Unser Tipp: Zu sportlich und zu schön geht’s mit diesem BMW 1er zu, als dass man hier Kaffeeflecken riskieren sollte. Die Becher am besten gleich draußen lassen und dafür ab in den Getränkehalter mit dem Funkding.

Der Fond ist auch zu schade, um etwas zu verschütten - und wohl auch um etwas zu verstauen: Keine Ablagefächer unter den seitlichen Fenstern, keine Ablagemöglichkeit der Verlängerung der Mittelkonsole. Wird die mittlere Rücksitzlehne zur Armlehne ausgeklappt, stehen aber zwei Getränkebehälter bereit, die auch anderen Kleinkram festklemmen. Allerdings nur, wenn das im Comfort Paket enthaltene Ablagen-Paket gegen 350 Euro geordert wurde. Dann kann auch in den Türtaschen vorn noch etwas verstaut werden. Und das Handschuhfach? Gibt’s serienmäßig. Serienmäßig kompakt, wie den BMW 1er eben auch.

Zackzack-Infotainment

Wir widmen uns abschließend noch dem Infotainment, finden eine USB-Buchse im Handschuhfach und schließen den MP3-Player an. Eine etwas fummelige Angelegenheit, die wir uns hätten sparen können, denn das System registriert die externe Quelle nicht. Eine Chance haben wir noch: den USB-Anschluss unter der Armlehne zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Angemessen breit, aber sehr flach, passt hier auch nur flaches Gerät rein. Der MP3-Player wird als solcher erkannt und wir können über den Bordcomputer schnell die gewünschte Playlist ansteuern. Das ging alles recht zackig, und so machen wir gerade weiter: Vor dem Dreh-Drücksteller die Taste NAV gedrückt, über die Kreisrunde Buchstabenauswahl das Ziel benannt und los geht’s, zurück in die Redaktion.

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