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Insolvente Sportwagenschmiede Wiesmann

Rettung für Kleinserienhersteller in Sicht?

Wiesmann stellte im August 2013 einen Insolvenzantrag. Foto: Wiesmann

Der Dülmener Sportwagenbauer Wiesmann hat am Amtsgericht Münster einen Antrag auf Einstellung des Insolvenzverfahrens gestellt. Offenbar scheint ein neuer Investor gefunden.

29.11.2013 auto motor und sport

In den vergangenen Jahren mussten gleich mehrere kleine deutsche Sportwagenmanufakturen Insolvenz anmelden. Neben Melkus, Artega und Gumpert, der zumindest einen Investor für das Apollo-Modell gefunden hat, stellte im August 2013 auch der Autobauer Wiesmann einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren. Wie das Unternehmen aus Dülmen in einer Pressemitteilung verlauten ließ, wurde der Antrag beim Amtsgericht Münster nun zurückgezogen.

Gläubiger-Versammlung verschoben

In der kurzen Erklärung heißt es, dass es derzeit keinen Insolvenzgrund mehr gebe. Einzelheiten nannte Wiesmann nicht. Doch anscheinend ist ein neuer Investor gefunden. Die geplante Gläubigerversammlung wurde nunmehr auf den 16. Dezember verschoben, dann ist mit detaillierteren Informationen seitens des Herstellers zu rechnen.

Die Brüder Friedhelm und Martin Wiesmann gründeten das Unternehmen 1988 in Dülmen in Westfalen. Zu Beginn produzierte Wiesmann lediglich Hardtops für Cabrios. 1993 entstand der erste Sportwagen des Unternehmens, der Roadster MF30. Seit der Gründung hatte die Manufaktur sieben Modelle im Programm und stellte insgesamt rund 1.600 Fahrzeuge in Handarbeit her. Momentan beschäftigt der Autobauer rund 50 Mitarbeiter.

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