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Insolvenz-Gericht

Chrysler kann offene Rechnungen bezahlen

Chrysler Logo Foto: dpa 24 Bilder

Der existenzbedrohte US-Autobauer Chrysler hat vom Insolvenzgericht grünes Licht für eine vorläufige Finanzierung bekommen. Der Hersteller darf milliardenschwere Regierungskredite für offene Rechnungen von Zulieferern und Händlern nutzen.

05.05.2009

Andernfalls hätte bei den Lieferanten eine Pleitewelle mit Folgen für die gesamte Autobranche gedroht.

Gläubiger blockieren weiter

Einige Chrysler-Gläubiger wie etwa Hedge-Fonds sperrten sich auch am Dienstag (5.5.) weiter gegen einen Kompromiss beim Schuldenverzicht. Sie blockieren damit die zur Rettung geplante Übernahme Chryslers durch den italienischen Fiat-Konzern, die Autogewerkschaft UAW und die US-Regierung.

Gewerkschafts-Chef Ron Gettelfinger machte unterdessen klar, dass die UAW ihre geplanten Mehrheit an Chrysler von 55 Prozent nicht auf Dauer behalten wolle. Der Anteil solle verkauft werden, sobald dies finanziell sinnvoll sei, kündigte er am Montagabend an. Langfristig gilt eine Mehrheit von Fiat bei Chrysler als wahrscheinlich.

Das New Yorker Insolvenzgericht will an diesem Dienstagabend deutscher Zeit seine Entscheidung zum weiteren Zeitplan fällen. Chrysler fordert einen Abschluss des Verkaufsprozesses schon bis 21. Mai. Der Hersteller will binnen höchstens 60 Tagen - also spätestens Ende Juni - das Insolvenzverfahren wieder erfolgreich verlassen.

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