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Internationale DriftChallenge

DSK-Mann bester deutscher Drifter

DriftChallenge Foto: Archiv Harsch 112 Bilder

Auf Platz vier und damit als bester deutscher Drifter beendete DSK-Mitglied Oliver Harsch nach sieben Veranstaltungen seine erste Saison in der internationalen Driftchallenge (IDC). 2007 entschied sich der Aalener, auf der Driftwelle mitzuschwimmen. Die sport auto-DriftChallenge, die es zuvor nur als Einzelveranstaltung gab, wuchs zu einer Meisterschaft, die aus sieben Veranstaltungen bestand und zehntausende Fans ansprach. Drei Klassen wurden ins Leben gerufen - die Driver-, Expert- und Pro-Klasse.

20.04.2009 Powered by

Natürlich muss beim erfolgreichen Quertreiben auch die technische Basis stimmen. Oliver wählte einen nach FIA-Reglement aufgebauten "Drift-BMW", einen Dreier, Baujahr 1983 mit einem 350 PS starken M5-Motor, Fly-off-Handbremse, hundert Prozent gesperrtem Differenzial, Überrollkäfig, Rennfahrwerk, veränderter Vorderachsgeometrie für mehr Lenkeinschlag und einer Vielzahl anderer Leckerbissen. Gleich beim ersten Lauf in Hockenheim überzeugte der BMW-Mann mit Platz acht im Klassement, am Nürburgring wurde er Vierter.

Internationale DriftChallenge: DSK-Mann bester deutscher Drifter 2:52 Min.

Die Fans mobilisieren Kräfte
 
In Augsburg fand dann bei den Tuning Days der dritte Lauf der IDC statt. Neben einem zweiten Platz beim Slalom in der Klasse der Rennfahrzeuge musste Harsch seinen ersten Dreher verbuchen. Im ersten Twin-Battle besiegte er den französischen Driftmeister auf seinem Nissan S 15, doch im zweiten Battle drehte es Harsch zum ersten Mal in dieser Saison ein. Dennoch: Mit Platz sechs beendete Harsch den dritten Lauf der IDC und überholte den abwesenden Holländer Kees Kok in der Gesamtwertung.
 
Am 5. und 6. Juli fand im Rahmen des Yokohama Tuning Festivals der 4. Lauf zur IDC 2008 statt. Oliver Harsch unterlag erst im Finale dem Holländer Remmo Niezen. Angesichts des guten Abschneidens von Harsch, seiner Freudentränen bei der Siegerehrung und des Jubels im Publikum geriet der Sieg von Niezen beinahe in den Hintergrund.
 
„Das war schon fantastisch”, strahlte der Aalener. „Schließlich lief es im Training nicht richtig rund, ich hatte etliche Probleme. Aber wenn du merkst, dass die Fans hinter dir stehen, mobilisierst du Kräfte, von denen du gar nicht wusstest, dass sie da sind.” Auch in den nächsten Läufen überzeugte Harsch, den letzten musste er gar aus gesundheitlichen Gründen auslassen - und schaffte doch einen tollen vierten Platz in der Gesamtwertung.

Der DSK-Pilot wird auch 2009 wieder mit seinem bewährten Power-BMW an den Start gehen. "Das wird richtig schwer werden, weil wir mittlerweile mit über 100 Aktiven in der Driftszene rechnen - der Driftsport wird halt immer beliebter und professioneller", meint Harsch. "Aber ich bin auch im vergangenen Jahr als absoluter Außenseiter in die Wettbewerbe gestartet. Vielleicht kann ich in der neuen Saison für einige Höhepunkte sorgen ..."

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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