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Internetportal Motory

Facebook fürs Auto

Internetportal Motory, iPad Foto: Hans Dieter Seufert 5 Bilder

Soziale Netzwerke wie Facebook sind nichts Neues, ebenso wenig Internetforen oder digitale Fahrzeugbörsen. Das Besondere an der Plattform Motory sei, dass sie bekannte Funktionen zusammenführt, so die Macher. Was Motory genau kann, haben wir uns für Sie angesehen.

25.02.2014 René Olma Powered by

Das erste "Social Car Network" möchte die im Sommer online gegangene Internet-Plattform Motory (www.motory.de) sein. Doch was soll das sein? Können hier Autos ihre Erlebnisse teilen? In gewisser Weise ja, denn während bei den bekannten sozialen Netzwerken wie Facebook der Mensch im Mittelpunkt steht, ist es hier das Automobil.

Neben dem Profil des Eigentümers lässt sich eines des eigenen Autos anlegen. Neben Fotos und Angaben über die Ausstattung kann auch – und das soll das Besondere sein – online eine Serviceheft geführt werden.

Auf Motory kann man alles dokumentieren

Ob Lapidares wie eine Fahrzeugwäsche, Kundendienste oder eben größere Reparaturen und Umbauten: Auf Motory kann man alles dokumentieren. Liegen die entsprechenden Rechnungen vor, lädt man sie gleich mit hoch. Denn anhand dieser Dokumente lassen sich die eingegebenen Daten belegen. Mit der Zeit entsteht so ein ausführlicher – und idealerweise glaubwürdiger – Lebenslauf des eigenen Autos im Internet. Damit nicht genug: In einer weiteren Rubrik lässt sich der Kilometerstand erfassen – im Idealfall belegt durch Rechnungen oder Hauptgutachten.

Und hier kommt eine weitere Besonderheit von Motory ins Spiel: Während man im Serviceheft auch Ereignisse aus der Vergangenheit nachtragen kann, ist dies beim Kilometerstand nicht möglich. Der Tachostand kann nur 24 Stunden nach dem erstmaligen Eingeben geändert werden, danach wird er automatisch dem Zugriff des Besitzers entzogen.

Mit gutem Grund: Nur wenn eine solche Fahrzeughistorie nachträglich nicht manipulierbar ist, kann sie bei einem späteren Verkauf tatsächlich als Gütesiegel dienen. Indirekt wird so auch die Tachomanipulation uninteressant. Denn für einen Händler mit betrügerischen Absichten wäre der Aufwand, eine ganze Autohistorie zu fälschen, einfach zu hoch. Er müsste monatelang am Ball bleiben, um eine glaubwürdige Geschichte für den Wagen zu fälschen.

Autoverkauf per Knopfdruck

Und damit kommen wir zu einem weiteren Aspekt der Community: dem Autoverkauf. Der ist nämlich per Knopfdruck möglich. Alle Angaben, die man als Privatperson sonst umständlich auf einer Verkaufsplattform eingeben muss, sind ja bereits im Autoprofil hinterlegt. Zusammen mit dem Gebrauchten kann dann auch sein digitales Profil weitergegeben werden. So lässt sich im Idealfall ein ganzes Autoleben auf der Plattform Motory nachvollziehen, unabhängig davon, wie oft der Wagen den Besitzer wechselt – gerade bei Old- oder Youngtimern ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Abgesehen von der Fahrzeugdokumentation und der Verkaufsmöglichkeit präsentiert sich Motory als soziales Netzwerk für Autofans. Wie bei Facebook kann man Fotos posten, Freundschaften schließen und Kommentare abgeben. Wer es vorzieht, mit Markenkollegen unter sich zu sein, kann eine eigene Gruppe einrichten. Übrigens: Mitmachen darf man auch, wenn man noch kein Auto hat.

Bei Motory mitmachen - so geht's:

Registrieren: Außer Namen und E-Mail-Adresse muss man sich bei der ersten Anmeldung nur noch ein Passwort ausdenken, schon ist man drin.

Profile einrichten: Auf Motory wird zwischen dem Nutzer-Profil und dem der Autos unterschieden. Welche Angaben man hier macht, bleibt jedem selbst überlassen. Für den Anfang reicht ein Spitzname aus. Ein Autoprofil muss nicht angelegt werden.

Privatsphäre: Der Nutzer kann selbst festlegen, wer welche Daten zu Gesicht bekommt. Ob die Angaben öffentlich – also für jeden Internetnutzer –, für Motory- Mitglieder, Freunde oder gar nicht sichtbar sind, lässt sich für verschiedene Punkte einzeln festlegen.

Autoprofil: Wer eines Tages sein Auto über die Plattform verkauft, kann dem Käufer auch gleich das entsprechende Profil auf Motory überlassen. Der kann es dann einfach weiterführen. Somit kann das Fahrzeug sein ganzes Leben lang auf der Plattform bleiben.

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