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Invader L60 auf Lexus LX570-Basis

Monster-SUV vom Tuner mit 600 PS

Invader L60 Genf 2011 Foto: Hersteller 21 Bilder

Invader L60 - im Reigen der getunten Monster-SUV tanzt jetzt ein neuer japanischer Anbieter mit: Invader Technologies lässt einen 600-PS-Allradler von der Leine, Premiere ist in Genf. Basis des Kraftprotzes ist der Lexus LX570

14.02.2011 Powered by

Wenn Geld eine nur untergeordnete Rolle spielt, ist das Angebot an automobilen Absonderlichkeiten durchaus beachtlich. Mächtig aufgeblasene und tiefergelegte Fullsize-SUV gehören dabei zum Lieblingsobjekt der Tuner, Ästhetik steht dabei nicht unmittelbar im Fokus. Ein neuer Anbieter in dieser Kategorie ist das japanische Unternehmen Invader Technologies aus Nagoya.

Invader L60 basiert auf dem US-Lexus LX570

Erstes Komplettfahrzeug aus der 2009 gegründeten Tuningschmiede ist nun der Invader L60. Der basiert auf dem - in Deutschland aus nachvollziehbaren Gründen nicht offiziell angebotenen - Lexus LX570, einem vor allem für die USA entwickelten Luxus-Ableger des großen Toyota Land Cruiser V8. Basismotorisierung ist dabei ein 5,7 Liter messender V8-Benziner mit 383 SAE-PS.

An dem setzt auch die erste Tuningarbeit von Invader an: um gegen leistungsgesteigerte Porsche Cayenne und BMW X6 bestehen zu können, wird der Achtzylinder mit Kompressor, neuer Motorelektronik und Hochleistungs-Abgasanlage auf eine Leistung von 600 PS gepusht. Trotz des beachtlichen Gewichts (bereits das Basis-Auto bringt 2,7 Tonnen auf die Waage) soll dies nach Herstellerangaben genügen, um den Invader L60 binnen sechs Sekunden von Null auf Tempo 100 zu beschleunigen.

Invader L60 in Genf: Außergewöhnliche Styling

Um das Motortuning entsprechend dramatisch in Szene zu setzen, gibt es ein tiefergelegtes Sportfahrwerk, 22-Zoll-Räder, eine drastisch verstärkte Sechskolben-Bremsanlage und einen umfangreichen Karosseriekit mit Verbreiterungen, neuer Schürze am Heck sowie einen weit nach vorne modellierten Bug. Dort sind unter anderem in Torpedorohren nicht unähnlichen Öffnungen LED-Zusatzscheinwerfer verbaut.

Das Interieur steht dem Außenstyling an Extravaganz kaum nach. Leder und Verkleidungsfarben sind frei wählbar. So glänzt eines der beiden ersten gebauten Modelle mit einer außergewöhnlichen Rot-Beige-Kombination, nach außen zusätzlich kontrastiert durch goldfarbene Räder. Carbon findet ebenfalls reichliche Verwendung, unter anderem an der Verkleidung der Mittelkonsole, am Schalthebel und am Lenkrad.

Invader L60 in Genf: Preis ab 250.000 Euro

Am Antriebsstrang selbst wird nichts verändert, so fährt der Invader auch weiterhin mit der zuschaltbaren Geländeuntersetzung des Lexus LX570 durchs Leben - ein in seinen künftigen Einsatzgebieten wohl eher verzichtbares Detail. Die erste Serie des L60 ist auf 100 Exemplare limitiert. Eine massenhafte Verbreitung ist angesichts des Preises ohnehin unwahrscheinlich: dieser liegt laut Invader Vertriebschef Dimitri Krivtsov bei rund 250.000 Euro. Zusätzliche Individualisierungen sind dabei allerdings noch nicht berücksichtigt.

Seine Europa-Premiere feiert der Invader L60 im März auf dem Automobilsalon in Genf.

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