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Iveco Campagnola

Einer fürs Grobe

Foto: Iveco 23 Bilder

Iveco, die Nutzfahrzeugsparte von Fiat, erweitert sein Portfolio jetzt um einen weiteren robusten Geländewagen. Der Campagnola ist vom Massif abgeleitet und soll in der Tradition des Ur-Willys-Jeep stehen.

15.09.2008 Uli Baumann

Der Campagnola ist die dreitürige Variante des Massif, 4,25 Meter lang und kommt mit einem Radstand von 2,45 Meter daher. In der Breite misst er 1,75 Meter, die Höhe beträgt 2,05 Meter.

Leder ist Serie, Navi optional

Im Innenraum warten vier Einzelsitze auf die Passagiere. Die Fondsitze können umgelegt und der Laderaum dadurch vergrößert werden. Zur Serienausstattung
zählen Ledersitze, Lederlenkrad, Klimaautomatik, elektrische Fensterheber vorn und ein CD-Radio sowie ABS. Airbags und ein ESP sind dagegen nicht, ein Navigationsystem optional verfügbar.

Angetrieben wird der Campagnola von einem drei Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel mit 176 PS und 400 Nm Drehmoment, der aus den Nutzfahrzeugmodellen übernommen wurde. Gekoppelt wird dieses nach Euro 4 eingestufte Aggregat mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe samt Verteilergetriebe - so stehen insgesamt zwölf Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge zur Verfügung. Damit erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 170 km/h. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 11,1 Liter, der CO2-Ausstoß bei 294 g/km liegen.

Stabiler Leiterrahmen und Blattfedern

Geländetauglich machen den 2.110 Kilogramm schweren Campagnola der stabile Leiterrahmen, die an Blattfedern geführten Achsen, 235/85 - 16er-Geländereifen, der zuschaltbare Allradantrieb, eine Wattiefe von 500 Millimeter, der Rampenwinkel beträgt 33 Grad, die Böschungswinkel werden mit 50 Grad vorn und 34 Grad hinten angegeben. Die Steigfähigkeit soll selbst voll beladen bei 100 Prozent liegen.

In Deutschland soll das Modell nach dem Jahreswechsel für knapp 36.000 Euro zu den Händlern kommen. Bei der Farbe besteht die Wahl zwischen Salbeigrün und Elfenbein. Die ersten 499 Fahrzeuge werden zudem als Opening Edition mit entsprechender Plakette an der Karosserie angeboten. Gefertigt wird der Campagnola beim spanischen Fiat-Partner Santana.

Bereits von 1951 bis 1988 hatte Fiat einen Campagnola als robusten Geländewagen im Programm, der weltweit rund 40.000 Mal verkauft wurde. Prominentestes Exemplar war wohl das Papst-Mobil, das später durch ein Mercedes G-Modell ersetzt wurde.

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