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J.D. Power 2007

Audi, BMW und Co. legen zu

Foto: mot 10 Bilder

Audi, BMW und Mercedes-Benz haben von allen deutschen Marken die zufriedensten Autokunden. Zu diesem Ergebnis kommt die noch unveröffentlichte Kundenzufriedenheitsstudie des Marktforschungsunternehmens J.D. Power, die auto motor und sport in Auszügen vorliegt.

04.07.2007

Die Zufriedenheit hat im Vergleich zum Vorjahr noch zugenommen. Innerhalb der vier abgefragten Kategorien können die Premiummarken vor allem bei der Sympathie für das eigene Auto punkten.

Hier liegt Audi mit 84,4 Prozent sogar auf dem ersten Platz von allen untersuchten Marken, BMW belegt mit 84,2 Prozent Platz drei, Mercedes wird mit 83,1 Prozent Fünfter. 

Die Sympathie geht mit 25 Prozent in die Gesamtwertung ein. Die Kategorie Qualität und Zuverlässigkeit wird mit 30 Prozent gewichtet, die Servicequalität mit 23 Prozent und die Unterhaltskosten mit 22 Prozent.

VW, Opel und Ford unter Branchendurchschnitt

Audi, BMW und Mercedes sind insgesamt deutlich besser platziert als die deutschen Volumenhersteller. Weder Volkswagen noch Opel oder Ford erreichen 2007 den Branchendurchschnitt. Opel landet mit dem gleichen Ergebnis wie im Vorjahr (79,8 Prozent) auf Platz zwölf - gemeinsam mit der Marke Volkswagen, die von allen untersuchten Marken mit plus 2,5 Prozent den größten Zuwachs verbuchen kann und sich um elf Plätze verbessert. Ford erreicht dagegen mit 79,3 Prozent nur Platz 15.

Gute Noten geben die Fahrer deutscher Premiummodelle bei Qualität und Zuverlässigkeit. BMW erreicht mit 87,3 Prozent unter allen untersuchten Marken den vierten Rang, auch Audi und Mercedes schneiden hier gut ab. Bei allen drei Herstellern werden die Windgeräusche und die Funktionalität der Scheibenwischer kritisiert. Audi-Fahrer monieren einen hohen Ölverbrauch, bei BMW wird das harte Fahrwerk bemängelt, und Mercedes-Fahrer fühlen sich von lauten Bremsgeräuschen genervt.

Mercedes punktet beim Komfort

Mercedes punktet mit markentypischen Stärken wie Komfort und Raumgefühl, bekommt aber schlechte Noten für die Lautstärke der Klimaanlage und die des Motors. Auch mit dem Verbrauch sind die Mercedes-Fahrer nicht einverstanden. Mangelnder Komfort ist dagegen bei BMW der Hauptkritikpunkt. Die Unzufriedenheit reicht von zu geringer Größe und Nutzbarkeit des Kofferraums bis zur Enge im Cockpit. Bei den Motoren hat BMW dagegen die Nase vorn. Audi- und Mercedes-Fahrer beschweren sich über fehlende Laufruhe bei starker Beschleunigung. Bei BMW wünschen sich die Kunden lediglich einen geringeren Verbrauch.

Wegen Schwächen bei der Servicequalität und aufgrund der hohen Unterhaltskosten gelingt es den Premiummarken nicht, mit ihren Modellen unter die Top 10 zu kommen. Dort liegen wie in den Vorjahren japanische Fahrzeuge. In der Rangliste der zehn am besten bewerteten Modelle findet sich kein einziges deutsches Produkt. Mit Platz zwölf erreicht der BMW 5er in der Gesamtwertung das beste Ergebnis.

Die weiteren Themen von auto motor und sport, Heft 15/07, das ab 3.7. im Handel ist:

  • Fahrbericht Fiat 500
  • Die deutschen Cabrio-Stars
  • Vorstellung BMW M3
  • Fahrbericht Mercedes C63 AMG
  • Erster Test Audi A5 Coupé

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