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Jaguar C-X16 auf der IAA

Rassekatze mit Doppelherz

Jaguar C-X16 30 Bilder

Mit der Studie C-X16 zeigt Jaguar auf der IAA einen kleinen Sportwagen, der schon bald das Modellprogramm bereichern soll. Zukunftstauglich macht den Zweisitzer sein Hybridantriebsstrang.

07.09.2011 Uli Baumann

Jaguar wird sich künftig auch unterhalb der XK-Baureihe bei den Sportwagen engagieren. Was die Wettbewerber von den Briten erwarten dürfen, kündigt die Sportwagenstudie Jaguar C-X16 an, die auf der IAA in Frankfurt Weltpremiere feiern wird.

Jaguar C-X16 1:41 Min.

Jaguar C-X16 mit Hybridantrieb und KERS

Mit dem C-X16 hat Jaguar den Sportwagen allerdings nicht komplett neu erfunden, sondern eigene Stärken neu komponiert. Das Rückgrat des Jaguar C-X16 bildet ein Aluminium-Spaceframe, wie ihn auch schon andere Jaguar-Modelle tragen. Auch das Antriebslayout mit Frontmotor und Hinterradantrieb wurde vom XK übernommen. Neu sind dagegen die Antriebskomponenten.

Ein vom V8 abgeleiteter neuer Vollaluminium V6-Motor mit Kompressoraufladung füllt den Bugraum. An den Benzindirekteinspritzer angeflanscht wurde eine Achtgang-Automatik samt E-Motor. Der Verbrenner liefert aus drei Liter Hubraum 380 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Nm. Der Elektromotor kann diesem mit 70 kW und 235 Nm unter die Arme greifen, allerdings nur maximal zehn Sekunden lang, denn in Verbindung mit dem 1,6 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie-Paket soll der Stromer wie KERS in der Formel 1 als Boost-Unterstützung fungieren. Geladen wird die Batterie durch Rekuperation über ein elektrohydraulisches System an der Hinterachse beim Bremsen.

Alukarosserie mit Evolutions-Design

Mit der Kraft der zwei Herzen beschleunigt der rund 1.600 Kilogramm schwere Jaguar C-X16 in 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h, die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h liegt bei 2,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit stellt sich elektronisch abgeregelt bei 300 km/h ein. Als Durchschnittsverbrauch gibt Jaguar für den mit einem Start-Stopp-System ausgerüsteten C-X16 6,9 Liter (CO2: 165 g/km) an. Die Höchstgeschwindigkeit im rein elektrischen Betrieb soll bei 80 km/h liegen.

Beim der Linienführung bleibt der 4,45 Meter lange Jaguar C-X16 dem schon mehrfach evolutionierten Callum-Design treu. Die Aluminiumkarosserie spannt sich eng über das Grundgerüst, zitiert eifrig die Jaguar-Studie C-X75 und partizipiert von den Linien der Modelle XJ und XF. So trägt der C-X16 die Nase lang und stark perforiert. Die Dachline mündet in einem scharfen Heckbürzel, während sich die hinteren Schulter kräftig in den Wind stellen.

Jaguar C-X16 ab 2013 in Serie

Im Innenraum wetteifern rotes Leder, Aluminium - gefräst und eloxiert -, Kohlefaser und dunkles Chrom. Die hohe Mittelkonsole sorgt für ein extrem auf den Fahrer zugeschnittenes Cockpit. Der Schalthebel mimt den Joystick, verchromte Kippschalter zitieren Jaguar-Klassiker und das TFT-Cockpit erwacht erst mit eingeschalteter Zündung zum Leben. Ein Eigenleben führen auch die Belüftungsdüsen, die sich nur bei Bedarf aus der Armaturentafel erheben, ansonsten im Verborgenen schlummern. Betascht werden will der zentrale Bildschirm der zahlreiche Funktionen steuert.

Doch der C-X16 will mehr als eine appetitliche Studie. Bereits ab 2013 soll der kleine Sportler als Coupé und Roadster das Jaguar-Modellprogramm erweitern und wird rund 65.000 Euro kosten.

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