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Jaguar C-X16 Sportwagen-Studie auf der IAA

Hybrid-Konzept zeigt Baby-XK

Jaguar C-X16 30 Bilder

Die IAA-Studie Jaguar C-X16 gibt einen Ausblick auf den Sportwagen der Zukunft und soll gegen Porsche Boxster und Co. antreten. Sein Kraft schöpft der Leichtbau-Zweisitzer aus einem Hybridantrieb.

17.09.2011 Carsten Rose Powered by

Downsizing nimmt der britische Sportwagenhersteller Jaguar wörtlich und zeigt auf der IAA in Frankfurt einen kleineren Sportwagen als die bisher angebotene XK-Baureihe. Zwar handelt es sich bei dem C-X16 noch um eine Konzeptstudie, allerdings soll das Modellprogramm damit ab 2013 nach unten erweitert werden.

Jaguar C-X16 mit Hybridantrieb und KERS

Der Jaguar C-X16 übernimmt die Antriebskonfiguration des großen Bruders XK mit Frontmotor und Heckantrieb. Allerdings bekommt der neu entwickelte V6-Motor mit 3,0 Litern Hubraum und Kompressor in der Konzeptstudie zusätzliche Unterstützung von einem Elektromotor. Damit stehen neben 380 Benzin-PS und 450 Nm weitere 95 PS und 235 Nm zur Verfügung. Allerdings funktioniert der Elektroschub wie KERS in der Formel 1 und ermöglicht den Boost-Effekt nur für maximal zehn Sekunden. Bis 80 km/h kann das 1,6 kWh große Lithium-Ionen-Batterie-Paket den Sportwagen auch rein elektrisch antreiben.

Den 1.600 Kilogramm schweren Sportwagen mit Alu-Chassis soll ein Achtstufen-Automatikgetriebe in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Von 80 auf 120 km/h sollen 2,1 Sekunden vergehen und bei 300 km/h wird der Zweisitzer elektronisch eingebremst. Dabei soll der mit einem Start-Stopp-System ausgerüstete Jaguar C-X16 im Durchschnitt 6,9 Liter (CO2: 165 g/km) verbrauchen.

Ausblick auf Jaguar-Zukunft

Neben der Technik gibt auch das Design einen Ausblick auf das zukünftige Modell. Dabei setzt der Jaguar C-X16 die von Chef-Designer Ian Callum bei den Baureihen XK, XF, XJ und der Studie C-X75 eingeführte Linie fort. Der kraftvoll und elegant wirkende Sportwagen zeigt erstmals den neuen trapezförmigen Kühlergrill sowie rechteckige Scheinwerfer. Die bündig anliegenden Türgriffe aus gefrästem Aluminium aktivieren bei Berührung einen Elektromotor und fahren automatisch aus.

Weitere Gimmicks finden sich im fahrerorientierten Cockpit. So aktiviert der Start-Knopf eine regelrechte Multimedia-Show, bei der in der Mittelkonsole zuvor unsichtbare Displays wie bei einem Wasserfall von oben nach unten aufleuchten. Auch die Belüftungsdüsen im Kampfjet-Design erheben sich nur bei Bedarf aus dem Armaturenbrett und bleiben sonst verborgen.

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