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Jaguar

JCB lehnt ab

Foto: Jaguar

Unter welchem Unternehmensdach sich die britische Traditionsmarke Jaguar wiederfinden wird ist noch nicht klar. Eines schon: Das britische Maschinenbauunternehmen JCB wird es nicht sein.

16.10.2006

Mit dem Ausdruck größten Bedauerns bestätigte JCB-Boss Sir Anthony Bamford am Montag (16.10.) der "Financial Times", dass sein Unternehmen inzwischen von einer möglichen Übernahme der Marke Jaguar Abstand genommen habe. Seit Monaten ist es ein offenes Geheimnis, dass Ford seinen Verlustbringer Jaguar am liebsten los werden möchte. Jaguar ist Bestandteil der Premier Automotive Group, in der Ford seine Luxusmarken Aston Martin, Land Rover, Jaguar und Volvo zusammengefasst hat. Vor allem Jaguar hat sich in den vergangenen Jahren zum Milliardengrab für Ford entwickelt. Nachdem der US-Autobauer inzwischen selbst ums Überleben kämpft, würde er die britische Traditionsmarke am liebsten los werden.

PAG am Ende?

Offiziell wurde das nie so richtig bestätigt, inoffiziell sucht Ford seit Monaten nach einem Käufer. Einer der Interessenten war der britische Maschinenbaukonzern JCB. Nun kam der Rückzieher. So wird Sir Bamford mit den Worten zitiert, dass sein Kaufinteresse stets ausschließlich auf die Marke Jaguar ausgerichtet war. Ford möchte sein Sorgenkind aber nur im Gebinde mit Land Rover los werden.

Da Ford in seinem Anfang Oktober vorgestellten Restrukturierungsprogramm den beabsichtigten Verkauf von Aston Martin öffentlich machte, dürfte damit eines klar sein: Trennt sich Ford nun auch noch von Jaguar und Land Rover,dürfte das das Ende für die PAG bedeuten.

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