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Jaguar Project 7 in Goodwood

Puristischer Zweisitzer geht in Serie

06/2014, Jaguar Project 7 Goodwood 2014 Serienmodell Foto: Jaguar 29 Bilder

2013 hatte Jaguar mit dem F-Type Project 7 eine faszinierende Studie vorgestellt, 2014 geht der puristische Zweisitzer in Kleinserie. Nur 250 Exemplare sollen gebaut werden.

25.06.2014 Uli Baumann

Der Jaguar Project 7 wird das erste Projekt der neu gegründeten Spezialabteilung Jaguar Land Rover Special Operation. Von den 250 Exemplaren des Zweisitzers sind nur 20 für den deutschen Markt vorgesehen. Seine Weltpremiere feiert der Jaguar Project 7 auf dem Goodwood Festival of Speed.

06/2014, Jaguar Project 7 Goodwood 2014 Serienmodell
Jaguar Project 7: Puristischer Zweisitzer geht in Serie 1:41 Min.

Das Design des Jaguar F-Type Project 7 lehnt sich eng an die 2013 gezeigte einsitzige Studie an, verfügt aber nun über zwei Sitze und Überrollbügel für Fahrer und Beifahrer. Die aerodynamisch verkleideten "Höcker" hinter den Piloten zitieren den dreimaligen Le Mans-Sieger Jaguar D-Type, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.

Jaguar F-Type Project 7 mit 575 PS

Unter der langen Motorhaube des Project 7 schlägt das bekannte Fünfliter-V8-Kompressor-Herz, allerdings durfte der Achtender im Project 7 auf 575 PS zulegen. Das maximale Drehmoment blieb mit 680 Nm unverändert. Die Kraft fließt über eine Achtgangautomatik und ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial an die Hinterräder. Mit soviel Schmalz an den Antriebswellen soll der Jaguar F-Type Project 7 zum schnellsten Jaguar aller Zeiten mutieren. Für die Spurtzeit von Null auf 100 km/h werden dem straßenzugelassenen Supersportler 3,9 Sekunden attestiert; die Höchstgeschwindigkeit ist auf 300 km/h limitiert. Gegenüber dem F-Type V8 S Cabrio, das als Basis dient, konnte der Project 7 um 80 auf 1.585 kg abspecken.

Den Fahrbahnkontakt sichern 20 Zoll große Leichtmetallfelgen, verzögert wird per Keramik-Carbon-Verbundbremsanlage. Vorne beißen Sechskolbenzangen in 398er Scheiben, hinten wurden Vierkolbenzangen und 380er Scheiben kombiniert.

Für einen gegenüber dem normalen Cabrio deutlich gesteigerten Abtrieb setzt der Project 7 auf einen neuen Frontsplitter, einen mächtigen Heckdiffusor und einen verstellbaren Heckspoiler. Für reichlich Frischluftvergnügen sorgen die um 114 mm eingekürzte Frontscheibe und angepasste Seitenscheiben. Das speziell entwickelte Bimini-Verdeck lässt sich bei Nichtgebrauch zusammenfalten und im 196 Liter fassenden Kofferraum verstauen.

Preise noch unbekannt

Jaguar bietet den F-Type Project 7 in fünf Metallic-Farben an: Ultra Blue, Italian Racing Red, British Racing Green (alle optional mit weißen Streifen), Ultimate Black und Glacier White (beide auf Wunsch mit grauen Streifen). Jedes Fahrzeug trägt eine Nummerierung und eine von Jaguar Designchef Ian Callum signierte Plakette.

Zum welchen Preis der Jaguar F-Type Project 7 in Kundenhand übergehen soll wollten die Briten noch nicht verraten.

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