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Jaguar XFR im Innenraumcheck

Ein Interieur zum Schnurren

Jaguar XFR Foto: tge/dde 52 Bilder

Der Jaguar XFR ist das Top-Modell der XF-Baureihe und möchte Sportwagen und Luxuslimousine in einem sein. Wird auch sein Innenraum diesem Wusch gerecht?

21.08.2012 Thomas Gerhardt

"Design und Fahrverhalten eines modernen Sportwagens mit der Leistung und dem Komfort einer Luxuslimousine", die Beschreibung für die Jaguar-Limousine auf der Hompage des britischen Autoherstellers klingt schon mal vielversprechend. Auch wenn ein Tritt auf das Gaspedal sicher zu den reizvolleren Dingen an diesem Auto zählt, wollen wir über das Fahrverhalten des Jaguar XFR an dieser Stelle nicht sprechen, uns interessiert, ob der Jaguar XFR im Innenraum dem Status einer Luxuslimousine gerecht wird.

Jaguar XFR kommt mit üppiger Serienausstattung

Dass es sich bei dem zum Innenraumcheck angetretenen Jaguar XF um die R-Version mit dem 510-PS starken Kompressor-V8 handelt, spielt dabei keine große Rolle. Alle Ausstattungsdetails sind für jede Motorisierung verfügbar, bis hinunter zum 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel. Nur der Preis macht am Ende den großen Unterschied, denn mit einem Grundpreis von 92.700 Euro ist der XFR mehr als doppelt so teuer wie das Basismodell des XF (44.900 Euro), kommt dafür aber auch mit einer üppigen Serienausstattung.

Im Innenraum des Edel-Sportlers werden Augen und Finger von einer aufgeräumten Cockpitwelt mit einem Materialmix aus schwarzem Leder, dunkel getöntem Aluminium, Karbonfasern und glänzendem Chrom verwöhnt - serienmäßig. Sobald die Zündung aktiviert wird, beeindruckt der Jaguar XFR mit einer Getriebe-Drehschalter-fährt-aus-der-Versenkung- und-Lüftungsgitter-schwenken-auf-Show. Spielerei zwar, aber eben von jener Sorte, die den Luxusanspruch des XFR unterstreicht.

Fast alles wird über den Touchscreen bedient

Auch die Bedienung des Jaguar XFR weiß zu beeindrucken - obwohl er schon seit 2008 in Deutschland auf dem Markt ist und vom Facelift 2011 nur rein optisch profitieren durfte. So gut wie alles wird über den sieben Zoll großen Touchscreen gesteuert. Sei es die Einstellung für Sitzheizung, Klimaanlage oder Audiosystem, das Ein- und Ausschalten diverser Sicherheitssysteme, die Telefon-Fahrzeug-Verbindung, das Abrufen von Fahrzeuginformationen über den Bordcomputer und natürlich die Bedienung des Navigationssystems - alles folgt den Befehlen einer zuverlässigen und reaktionsschnellen Finger-Bildschirm-Beziehung.

Hinten wie vorne fällt der Einstieg leicht. Großen Mitfahrern dürfte die erste Reihe zwar besser gefallen, aber bis auf den knappen Fußraum und die durch das abfallende Dach geringer ausfallende Kopffreiheit, lässt es sich auch im Fond genauso bequem reisen wie in Reihe eins.

Jaguar XFR mit ausreichend Platz und Variabilität

Platz für Kleinkram findet sich in den Türen, im Handschuh und in den Fächern in der Mittelkonsole. Wenn es um Stauraum im Heckabteil geht, muss sich der Jaguar XFR vor keinem Konkurrenten verstecken. Der Kofferraum lässt sich ferngesteuert über den Schlüssel, per Knopfdruck im Cockpit oder direkt an der Heckklappe öffnen und stellt eine Ladekapazität von 500 Litern bereit. Wer mehr braucht, kann die Rücksitzlehne im Verhältnis 60:40 umlegen. Dieses kleine Extra lässt sich Jaguar mit einem stolzen Aufpreis von 500 Euro bezahlen. Dabei ist die Bedienung über die kleinen, im Heckabteil versteckten Zughebel nicht optimal gelöst. Der Ladeboden ist dafür weitgehend eben, Ladekanten-Höhe und die Größe der Kofferraumöffnung gehen auch in Ordnung.

Viele weitere Details des Jaguar XFR Innenraums haben wir in unserer großen Fotoshow zusammengestellt.

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