Vor allem das Design der Luxuslimousine werde sich ändern, kündigte Deutschlandchef Jeff Scott an. Technisch schreibe Jaguar das aktuelle Konzept dagegen fort: Auch der nächste XJ bekomme eine Aluminiumkarosserie und werde nur mit Heckantrieb und Sechsgang-Automatik ausgeliefert. Während die Länge nahezu unverändert bleibt, werde das neue Modell breiter und geräumiger.
Auch unter der Haube ändert sich einiges: So bekommt der XJ die neuen V8-Benzindirekteinspritzer mit fünf Litern Hubraum und 385 PS oder 510 PS, die derzeit im Jaguar XK und Jaguar XF eingeführt werden. Außerdem übernimmt er den neuen V6-Diesel aus dem XF, der aus drei Litern Hubraum 275 PS schöpft. Mittelfristig soll es dem Vernehmen nach außerdem einen V6-Benziner für das Einstiegsmodell, eine stärkere Sportvariante sowie einen XJ mit Hybridantrieb geben.
Nach dem XJ liebäugelt Jaguar mit einem neuen Sportwagen. Vorbild soll der legendäre Jaguar E-Type sein. "Das wäre das nächste Modell, das ich am liebsten bauen würde", sagte Jaguar-Chef Mike O'Driscoll. Mit leichter Karosserie, starken Motoren und puristischer Ausstattung könnte dieser Zweisitzer etwa gegen den Porsche Cayman S antreten.
Eine Bestätigung für dieses Projekt steht allerdings noch aus. Amtlich ist dagegen das Ende des Einstiegsmodells Jaguar X-Type, das auf dem letzten Ford Mondeo basiert. "In kleiner Stückzahl wird das Auto zwar noch weitergebaut, bis 2011 die Euro-5-Norm greift. Doch einen Nachfolger wird es nicht geben", sagte Scott.






