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Zwischenbilanz E-Auto-Prämie

BMW dominiert weiter schwache Nachfrage

BMW i3, Mercedes B-Klasse Electric Drive, VW e-Golf, Frontansicht Foto: Arturo Rivas 40 Bilder

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zum 31. Juli 2017 eine weitere Zwischenbilanz zur Elektroautoprämie vorgelegt. Bislang wurde die Förderung nur 26.589 mal beantragt.

02.08.2017 Uli Baumann 14 Kommentare

Der große Run auf die Kaufprämie für Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle ist ausgeblieben. Das ist die nüchterne Bilanz nach über einem Jahr Elektroautoförderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit Beginn des Förderprogramms am 2. Juli 2016 sind nach 13 Monaten erst 26.589 Anträge für den Umweltbonus bei der Bafa eingegangen. Die Branche rechnet auch weder das Jahr 2017 noch das Jahr 2018 im einem echten Boom bei Elektroautos. Als Gründe für die Zurückhaltung der Kunden werden zu hohe Kosten, eine unzureichende Ladestruktur und zu geringe Reichweiten genannt. Das im Vorfeld der Prämie befürchtete „Elektromobilitätschaos“ hat es bei der Bafa nicht geben, so Bafa-Präsident Arnold Wallraff.

Für reine Elektroautos, die mit 4.000 Euro gefördert werden, wurden nach 13 Monaten 15.583 Anträge gestellt. Auf Plug-in-Hybrid-Modelle, für die es 3.000 Euro Prämie gibt, entfallen 11.002 Anträge. Für die besonders exotischen Modelle mit Brennstoffzellenantrieb sind bei der Behörde bislang nur 4 Anträge eingegangen. Die meisten Anträge wurden aus den Bundesländern Bayern (5.825), Nordrhein-Westfalen (5.638) und Baden-Württemberg (5.101) eingereicht. Auf den weiteren Rängen folgen Niedersachsen mit 2.236 Anträgen, Hessen mit 2.073 Anträgen, Rheinland-Pfalz mit 1.045 Anträgen und Schleswig-Holstein mit 843 Anträgen.

Bei der Verteilung der Fördergelder haben mittlerweile die Unternehmen die Nase vorn. Während nach einem Jahr Elektroauto-Prämie nur 11.327 Förderprämien an Privatpersonen vergeben wurden, so entfallen auf Unternehmen 14.773 Anträge auf Förderprämien. Die restlichen 489 Anträge auf Förderprämien entfallen auf Vereine, Körperschaften, Stiftungen, Kommunalbetriebe und kommunale Zweckverbände.

Renault Zoe mit höchster Nachfrage

Betrachtet nach Herstellern liegt in den Top 10 derzeit BMW (6.441) vor Renault (4.134) und Audi (3.373). Auf den weiteren Rängen folgen VW (2.823), Mitsubishi (1.686), Smart (1.613), Mercedes (1.024), Nissan (954), Tesla (852) und Streetscooter (768). Die meisten Anträge für die Prämie wurden für den Renault Zoe gestellt. 3.960 Kunden wollten den kleinen Franzosen gefördert haben. Auf den Plätzen folgen der Audi A3 E-Tron mit 3.373 Anträgen sowie der BMW i3, für den von 3.370 Kunden ein Förderungsantrag gestellt wurde..

Einen Überblick über die Zahl der Förderanträge je Modell finden Sie in der Fotoshow.

Neuester Kommentar

"Ist Euch klar, daß mit dieser Elektroautoprämie die Arbeiter, Angestellten und Konsumenten (wer ist gezwungen, fast sein ganzes Einkommen in Konsum zu stecken, wenn er wohnen und essen will? Richtig, die untere Einkommensschicht und Transferleistungsempfänger) den Wohlhabenden und Unternehmen die Fahrzeuge mitfinanzieren? Wieder wird Steuergeld denen in den Arsch geblasen, die es nicht nötig haben! Das ist doch der Skandal an der Sache!"

Ja, ich fürchte, Sie liegen damit leider richtig.

Ich frage mich sowieso, was an elektrischer Mobilität förderungswürdig sein soll, solange der Strombedarf nicht überwiegend aus regenerativen Quellen gedeckt werden kann. Immerhin 45 % des deutschen Strommixes wird durch Kohle gedeckt (davon 2/3 besonders dreckige Braunkohle), weitere 15 % aus Kernenergie. Macht schon mal 60 %. Und bald gehen die Atommeiler vom Netz, was bedeutet, dass Kohle hochgefahren werden muss, sollte der Ausbau von Wind und Solar (FERNLEITUNGEN!!) nicht Fahrt aufnehmen.

Das bedeutet vorerst auch: Jedes Auto, das nicht mit Diesel, Benzin oder Gas angetrieben wird, sondern mit Strom aus der Steckdose, erhöht den Verbrauch an Kohle und damit auch die Emissionen!

Kauft euch Benziner mit Euro 6c (10 x weniger Feinstaub, gibt es aus deutscher Produktion, auch ohne OPF) oder einen Diesel mit SCR-Kat, das Ganze möglichst eine halbe Nummer kleiner (kein SUV), und gut ist. Die Welt werden auch die ewig hysterischen Deutschen nicht retten.

930.engineering 2. August 2017, 21:17 Uhr
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