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Jahreswagen

Die wichtigsten Tipps

Foto: Daimler

Wer die hohen Preise und den kräftigen Wertverlust eines Neuwagens meiden will, aber vor den Risiken eines Gebrauchtwagens zurückschreckt, sollte einen Jahreswagen ins Auge fassen.

02.09.2008 Peter Wolkenstein

Rabattschlacht hin oder her: Fabrikneue Autos sind immer noch ein kostspielige Angelegenheit. Zwar arbeiten Händler mit Tageszulassungen, die um die zwanzig Prozent Nachlass versprechen, doch noch günstiger sind junge Gebrauchtwagen - Autos, die in der Regel nicht älter als zwölf Monate sind. Sie bieten den Vorteil, dass sie schon kräftig an Wert verloren haben, sich aber noch innerhalb der zweijährigen Herstellergarantie befinden. Bei eventuell auftretenden technischen Problemen sind Käufer also auf der sicheren Seite. Der klassische Jahreswagen stammt von Werksangehörigen eines Automobilherstellers. Deren Mitarbeiter erhalten beim Kauf eines Neuwagens je nach Marke bis zu 25 Prozent Rabatt und hoffen, das Auto nach spätestens zwölf Monaten ohne großen Verlust verkaufen zu können. Interessenten sollten jedoch darauf achten, dass der Preisabstand zu einem rabattierten Neuwagen ausreichend groß ist. Diese Fahrzeuge werden in der Regel sehr pfleglich behandelt und nur wenige tausend Kilometer gefahren.

Gefragte Motor- und Ausstattungsvarianten sowie beliebte Extras sind bei Jahreswagen besonders häufig vertreten. Wer mit seinem Geschmack davon abweicht, muss sich möglicherweise auf eine längere Suche einstellen. Angesichts des großen Angebots dürfte es jedoch kein großes Problem darstellen, die gewünscht Motorisierung, Farbe und Ausstattung zu finden. Bei der Suche nach einem passenden Exemplar helfen die Datenbanken der Markenhändler oder der Hersteller, der seine Mitarbeiter beim Verkauf ihrer Jahreswagen mit entsprechenden Portalen im Internet unterstützt.

Bei BMW geht die Unterstützung sogar noch weiter: Der Hersteller vermittelt über seine Homepage den Kontakt zwischen Jahreswagenkäufer und Mitarbeiter. So besteht die Möglichkeit, das gewünschte Modell nach eigenen Vorstellungen zu konfigurieren und nach Ablauf der Frist zu kaufen.

Einen Punkt sollte man nicht vergessen: Jahreswagen sind Gebrauchtwagen, und der Kauf von einem Werksmitarbeiter ist der Kauf von einer Privatperson, die im Gegensatz zu einem Händler keine Mängelhaftung übernehmen muss. Da für Jahreswagen noch die zweijährige Herstellergarantie gilt, geht man damit kein großes Risiko ein.

Zur Sicherheit das Serviceheft überprüfen


Damit Garantieansprüche im Ernstfall erfüllt werden, müssen die Inspektionen von einer Fachwerkstatt durchgeführt worden sein. Auch wenn von Werksmitarbeiter in diesem Punkt kaum nachlässig sein dürften, sollte man zur Sicherheit das Serviceheft überprüfen. Manche Jahreswagen, die unter dieser Bezeichnung zu finden sind, stammen auch aus anderen Quellen. Werksdienstwagen sind häufig sehr gut ausgestattet und können - obwohl preislich attraktiv - deshalb noch teurer sein als ein Neuwagen mit wenig Extras. Sie werden in der Regel schon nach sechs bis neun Monaten ersetzt und ebenfalls über die Online-Portale der Hersteller angeboten.

Autovermieter ersetzen ihre Fahrzeuge teilweise sogar noch früher und vermarkten sie wie etwa Sixt auch online. Durch die ständig wechselnden Fahrer werden sie in der Regel stärker strapaziert, doch je nach Fahrleistung sind die Nachlässe sehr attraktiv - günstiger dürfte ein junger Gebrauchter kaum zu finden sein.

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