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Jannarelly Design-1

Puristischer Retro-Roadster

Jannarelly Design-1 33 Bilder

Anthony Jannarelly hat seinen Traum-Roadster gebaut und nun erstmals offiziell präsentiert. Der Retrorenner ist in der ersten Launch-Edition mit V6-Motor ab 55.000 US-Dollar zu haben.

09.06.2016 Holger Wittich, Uli Baumann 5 Kommentare Powered by

Anthony Jannarelly kennen Sie nicht? Aber bestimmt einige seiner bisherigen Arbeiten. Der Franzose hat für W Motors den Supersportler Lykan Hypersport und den Fenyr Supersport gezeichnet und auch das Design des Wüstenrenners Zarooq Sand Racer stammt aus seiner Feder. Jetzt legt Jannarelly sein erstes eigenes Auto auf – den Roadster Design-1 – einen Leichtbau-Zweisitzer für die Rundstrecke, der einfach aufgebaut und kostengünstig zu betreiben sein soll.

Jannarelly Design-1 mit 300-PS-V6

Als Partner für die technische Entwicklung konnte Jannarelly Frederic Juillot gewinnen, der diesen Part auch schon beim Zarooq Sand Racer übernahm. Das technische Konzept des Design-1 ist simpel. Über einen stählernen Gitterrohrrahmen stülpt sich eine offene Karosserie aus Aluminium, GFK und Kohlefaserlaminat. Die Antriebspower liefert ein quer hinter den Passagieren eingebauter 3,5-Liter-V6-Saugmotor aus dem Nissan-Portfolio, der mit einem manuellen Sechsganggetriebe, einem Sperrdifferenzial und Hinterradantrieb verknüpft wird. Dieser Standardantrieb liefert 300 PS und 371 Nm Drehmoment und beschleunigt den 740 Kilogramm schweren Design-1 in knapp über 4 Sekunden von Null auf 100m km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des offenen Zweisitzers soll bei knapp 220 km/h liegen. Auf Kundenwunsch können aber auch andere, leistungsstärkere Aggregate montiert werden. Den Fahrbahnkontakt halten 225/50er Reifen vorn und 245/45er Pneus an der Hinterachse jeweils auf 16-Zoll-Felgen. Beim Design des 3,86 Meter langen, 1,84 Meter breiten und 1,08 Meter hohen Design-1 greift Jannarelly klassische Roadster aus den 60er Jahren auf.

Gefertigt werden soll der Design-1 überwiegend in Handarbeit in Dubai, ein weltweiter Vertrieb ist geplant, aktuell gibt es in Europa ein Standort in Toulouse. Die ersten Auslieferungen soll im Sommer 2016 erfolgen. Zum Auftakt ist eine Sonderedition von 30 Exemplaren geplant, 20 verbindliche Bestellungen sollen bereits vorliegen. Jährlich könnten bis zu 200 Fahrzeuge gefertigt werden. Die Preise für die Launch-Edition starten bei rund 55.000 Dollar plus Steuern. Für den Straßeneinsatz ist ein zusätzliches Lichtpaket im Angebot.

Neuester Kommentar

@Exige35
Ohne damit eine Exige oder Elise irgendwie abwerten zu wollen, ein paar Kommentare von mir:

Lächerlich ist ein Standardantrieb (Frontmotor mit Hinterradantrieb) bei einem Sportwagen keineswegs. Ich fahre einen Caterham S3 Roadsport 175 mit Sperre und ohne Semislicks. Also Standardantrieb mit 175 PS, ca. 580 kg Leergewicht und nur mäßger Grip von den für so einen leichten Wagen eigentlich zu harten Straßenreifen. Es gibt weder ABS, ESP, Traktionskontrolle noch eine Servounterstützung für die Bremse. Also eine äußerst driftfreudige Mischung. Was man mit so einem Auto im Grenzbereich anstellen kann, düften die wenigsten sich vorstellen können. Das geht, weil der Wagen eben auch bei ausbrechendem Heck extrem gutmütig bleibt. Du sitzt wirklich auf der Hinterachse, wodurch man extrem gut und früh spürt, wenn das Heck den Ausfallschritt probt. Die Lenkung ist außerdem mit 1,75 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag sehr direkt, das hilft ebenfalls, genau wie die Lamellensperre, die den Diftwinkel stabilisiert. Das Einfangen des Hecks ist daher kein Problem, und der Konterschwung bestenfalls das Problem der anderen. Anders als bei vielen Mittelmotorautos kann man im Caterham in einer zu schnell angegangenen Kurve auch unbesorgt mitten in der Kurve vom Gas gehen, ohne dass einen das Heck durch den Lastwechsel überholt. Auch eine überraschend auftretende nasse Kurve führte bei mir zwar zu einem sehr heftigen Driftwinkel, der Wagen lies sich aber trotzdem noch problemlos im Drift durch die Kurve zirkeln. (O.k., etwas Drifterfahrung ist natürlich Voraussetzung: Das Wort "Gegenlenken" sollte man definitiv nicht nur aus dem Theoriebuch kennen).

Anders der KTM X-Bow mit Mittelmotor, den ich auch schon mal gefahren bin: Da ist das Gaslupfen in einer zu optimistisch angegangenen Kurve vergleichsweise nicht ungefährlich. Eben weil das Heck sich dann verdammt flink selbstständig macht. Und weil der Fahrer beim Mittelmotorwagen eher im Drehpunkt sitzt, spürt er diesen Ausfallschritt auch nicht so deutlich und früh wie im Caterham, reagiert also später. Da kann man dann schon mal im Konterschwung landen.
Auch Du dürftest wissen, dass die Elise Mk I anfangs noch deutlich breitere Vorderreifen hatte. Die Änderung hin zu recht schmalen Vorderreifen ist ja nicht ohne Grund passiert.

Mein Caterham überbremst auch mal etwas auf der Hinterachse (ABS gibt es natürlich nicht), aber auch da ist es kein Problem, wenn das Heck dann am Kurveneingang den Ausfallschritt probt: Der Wagen bleibt sehr gut kontrollierbar. Einfach den Bremsdruck etwas reduzieren und mit der Lenkung korrigieren.

Und mangelnde Agilität kann man vielen Autos vorwerfen, aber sicher nicht einem Caterham.
Recht hast Du natürlich damit, dass der Mittelmotor grundsätzlich die Agilität und die Traktion fördert. Nur gibt´s das halt leider nicht umsonst .... Da muss man abwägen, und ein Standardantrieb ist dabei sicher nicht die schlechtere Lösung.

Vielleicht muss man das auch mal selbst erlebt haben, wie spielerisch einfach das Leben jenseits der Haftgrenze sein kann. :)

Grüße
ChrisH

P.S.: Wer mehr wissen will:

Hier habe ich meine ersten Fahreindrücke in einem Caterham beschrieben:
www.auto-motor-und-sport.de/forum/threads/2633-Meine-erste-Fahrt-in-einem-Caterham

Hier habe ich meine ersten Fahreindrücke in einem KTM X-Bow beschrieben:
http://www.auto-motor-und-sport.de/forum/threads/4869-Erste-Fahrt-in-einem-KTM-X-Bow

ChrisH 9. Februar 2017, 21:25 Uhr
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