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Japan

Absatz auf Rekord-Tief

Foto: Archiv

Der Autoabsatz in Japan ist 2007 auf den tiefsten Stand seit 35 Jahren eingebrochen. Die Verkäufe seien um 7,6 Prozent auf gut 3,43 Millionen Fahrzeuge gefallen, meldet das "Handelsblatt" am Montag (7.1.) mit Bezug auf den Verband der japanischen Automobilhändler.

07.01.2008

Der Verband machte für den Absatzrückgang nicht zuletzt die hohen Benzinpreise verantwortlich. Für das laufende Jahr sei weiter mit schwierigen Bedingungen zu rechnen, sagte Verbandsvertreter Michiro Saito.

Die japanischen Autohersteller hatten eigentlich gehofft, dass sich das Interesse der Konsumenten zumindest zum Jahresende etwas steigern könnte - etwa wegen der Tokio Motor Show im Oktober. Diese Hoffnung wurde indes bei fast allen enttäuscht: Außer Mitsubishi schaffte es keiner der führenden Konzerne, mehr Autos zu verkaufen als im Vorjahr.

Marktführer Toyota verzeichnete 2007 inklusive der Luxusmarke Lexus - einen Absatzrückgang von 6,2 Prozent auf knapp 1,59 Millionen Fahrzeuge und blieb damit unter den eigenen Erwartungen. Bei Nissan wurden 9,7 Prozent weniger Autos verkauft, Honda verzeichnete ein Minus von 4,7 Prozent.

Die Zahl der importierten Fahrzeuge ging 2007 um 0,1 Prozent auf knapp 262.000 zurück. Bei den separat erfassten Zahlen zu den Kleinstfahrzeugen (bis 660 Kubikzentimeter Hubraum) ergab sich ebenfalls ein Absatzrückgang. Er lag bei 5,1 Prozent.

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