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Japan-Katastrophe belastet PSA

Elektronikengpass kostet Millionen

Foto: PSA

Die Folgen der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan belasten den zweitgrößten europäischen Autobauer PSA Peugeot Citroën.

20.04.2011

Weil in dem asiatischen Land gefertigte Elektronik-Komponenten nicht wie geplant geliefert werden können, rechnet der französische Konzern allein für das erste Quartal mit einem um 150 Millionen Euro reduzierten laufenden Betriebsergebnis. Die Auswirkungen auf die Zahlen im zweiten Quartal seien noch nicht absehbar, teilte PSA am Mittwoch (20.4.) in Paris mit. Man sei in engem Kontakt mit den japanischen Zulieferern, um weitere Produktionsausfälle zu begrenzen.

Umsatz entwickelt sich dennoch erfreulich

Der Umsatz des VW-Konkurrenten stieg im ersten Quartal dennoch um 10,2 Prozent auf 15,41 Milliarden Euro. Die Erlöse in der Automobilsparte seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 11,26 Milliarden Euro geklettert, hieß es. Neben den Marken Peugeot und Citroën gehören der Automobilzulieferer Faurecia, das Logistikunternehmen Gefco sowie der Finanzdienstleister Banque PSA Finance zum Konzern. Bei Faurecia stieg der Umsatz um 23,7 Prozent, bei Gefco um 16,1 und bei der Banque PSA Finance um 2,8 Prozent. Zahlen zur Ergebnissituation legte der Konzern nicht vor.
 
Auf das Gesamtjahr blickt PSA weiter zuversichtlich. Die Ziele für 2011 wurden bei der Vorlage der Quartalszahlen am Mittwoch bestätigt, das laufende Betriebsergebnis soll in allen Sparten höher liegen als 2011. Für das abgelaufene Geschäftsjahr will PSA eine Dividende von 1,10 Euro pro Aktie zahlen.

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