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Japan

Mitsubishi-Absatz im freien Fall

Foto: Mitsubishi

Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors hat im Juli erneut einen empfindlichen Absatzrückgang auf dem Heimatmarkt erlitten.

02.08.2004

Wie der japanische Verband der Automobilhändler am Montag (2.8.) bekannt gab, sackte der Absatz des einzigen defizitären Autokonzerns Japans im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,1 Prozent auf 4.711 Fahrzeuge ab. Damit ist der Inlandsverkauf des durch zahlreiche Rückrufaktionen geschwächten Daimler-Chrysler-Partners seit acht Monaten in Folge rückläufig.

Absatzrückgänge von mehr als 50 Prozent

Seit nunmehr drei Monaten verzeichnet Mitsubishi Motors Absatzrückgänge von jeweils mehr als 50 Prozent. Im Juni war die Verkaufszahl um 64,3 Prozent eingebrochen, der schwerste monatliche Rückschlag im Jahresvergleich seit Bestehen des Konzerns. Branchenprimus Toyota konnte den Absatz im Juli unterdessen um 3,3 Prozent steigern. Honda legte um 23,8 Prozent zu, während Nissan ein Minus von 13,8 Prozent einfuhr. Insgesamt verzeichnete die Branche in Japan ein Absatzminus um 2,0 Prozent und damit einen Rückgang seit sechs Monaten in Folge. 362.208 Fahrzeuge - ausgenommen Kleinwagen - wurden zugelassen, wobei Pkw jedoch ein Plus von 0,2 Prozent auf 316.525 Autos verzeichneten.

Der Absatz von Lastwagen fiel um 15,2 Prozent auf 44.088 Einheiten und bei Bussen um 14,3 Prozent auf 1.595 Stück. Die von Mitsubishi Motors ausgegliederte Nutzfahrzeugsparte Mitsubishi Fuso, an der Daimler-Chrysler ebenfalls beteiligt ist, verzeichnete ein Absatzminus von 29,9 Prozent auf 5.036 Einheiten.

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