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Japanische Autos sind besonders zuverlässig

autouniversum - Rund ein Drittel aller Pannenursachen hängen mit der Fahrzeug-Elektrik zusammen.

30.04.2001

Japanische Autos haben sich auch im vergangenen Jahr als besonders zuverlässig erwiesen. In der ADAC-Pannenstatistik 2000 hatten Fahrzeuge aus dem "Land der aufgehenden Sonne" in drei von fünf Klassen die Nase vorn. Nur in der Oberklasse und bei den erstmals untersuchten Vans bleiben die Europäer unter sich.

Die wenigsten Pannen bei den Kleinwagen hatte 2000 der Toyota Starlet (8,1 Pannen pro 1000 Fahrzeuge). Der VW Polo (12,0) konnte den Mitsubishi Colt (13,0) auf Platz drei verdrängen. Zu den pannenanfälligen Fahrzeugen in dieser Klasse gehören der Fiat Cinquecento (30,1), der Fiat Punto (34,8), der Renault Twingo (34,9) und der Renault Clio (35,1), der seinen Besitzern häufig Ärger bereitete, weil Anlasser oder Wegfahrsperre streikten.

Japaner dominieren die untere Mittelklasse

Die untere Mittelklasse wird nach wie vor von den Japanern dominiert. Golf (17,2) und Astra (17,8) kommen erst nach dem fernöstlichen Quartett, bestehend aus Nissan Almera (8,8), Honda Civic/CRX (11,4) Toyota Corolla (11,7) und Mazda 323 (15,2). Gerissene Zahnriemen, die in der Regel schwere Motorschäden nach sich ziehen, brachten den Fiat Bravo/Brava/Marea (42,1) an das Tabellenende.

In der Mittelklasse liegen der Toyota Carina (8,7) und der Mitsubishi Carisma (9,9) ziemlich gleichauf an der Spitze. Audi 80/A4 (11,7) und die C-Klasse von Mercedes (13,3) folgen auf den Plätzen. Der Renault Laguna bildet mit 35,6 Pannen pro 1000 Fahrzeugen das Schlusslicht.

Renault Espace am pannenanfälligsten

In der Oberklasse hält der Opel Omega (40,9) die rote Laterne des störanfälligsten Fahrzeugs. Die Fahrer des Rüsselsheimer Flaggschiffs müssen damit mehr als doppelt so viele Pannen befürchten, wie die des führenden Audi A6 (16,7).

Erstmals in der Pannenstatistik wurde die Klasse der Vans in einer eigenen Gruppe dargestellt. Der Renault Espace (64,1) erwies sich als pannenanfälligstes Auto der gesamten diesjährigen Pannenstatistik. Aber auch die Klassenbesten Ford Galaxy und VW Sharan liegen mit 36,9 und 33,7 Pannen pro 1000 Fahrzeuge nicht besonders gut im Rennen.

Die häufigsten Pannenursachen hängen mit der Fahrzeug-Elektrik (32,1 Prozent) zusammen. Besonders anfällig sind auch elektronische Bauteile (14,0 Prozent) wie Wegfahrsperre, Steuergeräte der Zündanlagen und Zündkerzen. Probleme mit dem Motor (11,7 Prozent) sind häufig auf defekte Zahnriemen zurückzuführen.

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